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Glaube: Die Kirche als Zuhause: Bistum begrüßt neue Küster

Glaube : Die Kirche als Zuhause: Bistum begrüßt neue Küster

() 51 Menschen haben  2018 die beiden Grundkurse für  Küster im Bistum Trier absolviert. Im Anschluss an das Pontifikalamt zum Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens überreichten Pfarrer Carsten Rupp, im Bischöflichen Generalvikariat Trier für Liturgie zuständig, und Kursleiter Achim Müller (Sakristan in Trier St. Martin) die Prüfungsurkunden.

Pfarrer Rupp erinnerte in seiner Begrüßung an Psalm 69, der ihn im Priesterseminar beim Küsterdienst begleitet hatte: „Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.“ Das könne gut als „Motto“ für den Küsterdienst gelten, sagte er. Küster seien ganz nah dran am Geschehen, schon allein deswegen, weil sie den Schlüssel zur Sakristei und damit zu den Kunst- und Gebrauchsgegenständen für die Feier der Gottesdienste hätten. Viele der Küsterinnen und Küster hätten während der Ausbildung davon gesprochen, dass die Kirche, in der sie Dienst tun, auch ihr Zuhause sei.

Die Frauen und Männer, die die beiden Kurse 2018 absolviert haben, kommen aus dem gesamten Bistum Trier und sind künftig dazu berechtigt, den Dienst des Sakristans oder Sakristanin (so die offizielle Bezeichnung) auszuüben. Zu den Inhalten der Ausbildung gehören die Einführung in den Gottesdienst, liturgische Grundbegriffe, Abfolge des Kirchenjahres, Handhabung des liturgischen Kalenders, Einführung in die liturgischen Bücher, Einführung in die Theologie der Eucharistie, Umgang und Pflege liturgischer Geräte und liturgischer Gewänder sowie Unterweisungen zu rechtlichen Fragen und den Besonderheiten im kirchlichen Dienst. Im Bistum Trier gibt es an nahezu allen Kirchen und Kapellen Küsterinnen und Küster, die diesen Dienst in der Regel ehren- oder nebenamtlich leisten.

Der nächste Grundkurs beginnt im Januar in St. Thomas in der Eifel. Weitere Infos: www.bistum-trier.de/kuester-kurse