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Die künftige Weinkönigin heißt Fabienne

Die künftige Weinkönigin heißt Fabienne

Die Rioler haben die 19-jährige Fabienne Reis zu ihrer neuen Weinkönigin gewählt. Sie wird im Rahmen der großen Weinprobe im Juni gekrönt. Unterstützt wird die neue Königin von den künftigen Prinzessinnen Hanna Oberbillig und ihrer Schwester Celine Reis.

Riol. Im Rioler Bürgerhaus hängen an der Längswand die 41 Porträtfotos aller bisherigen Weinköniginnen. Das Foto von Fabienne Reis als 42. Weinkönigin wird nach der Krönung am Samstag, 14. Juni, beim Weinfest "Zum Wohl Riol" eingereiht. Seit 1970 wird in Riol jedes Jahr eine Weinkönigin gewählt.
Die junge Frau - sie bestand kürzlich ihr Abitur beim Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasium - wird dann von ihrer Vorgängerin Lena Schmitt gekrönt. Der neuen Hoheit werden im Amt und bei den vielen Terminen ihre Prinzessinnen Hanna Oberbillig (18) und ihre Schwester Celine Reis (17) zur Seite stehen.
Die Wahl verlief flott und ohne Probleme. Mit Handzeichen zeigten die Wahlberechtigten vom Ortsgemeinderat, den Ortsvereinen und dem Festausschuss ihre Zustimmung an. Ortsbürgermeister Arnold Schmitt hatte die Leitung der Wahl, die im Rahmen des Seniorennachmittags erfolgte, übernommen. Wehmütig gestand er: "Es ist meine 20. Wahl die ich leite, aber auch die letzte." Er wird nicht mehr als Ortsbürgermeister kandidieren. Zuvor hatte er der scheidenden Weinkönigin Lena Schmitt, seiner Tochter, und den Prinzessinnen für ihre Arbeit im vergangenen Jahr gedankt. "Ihr habt die Gemeinde und unseren Wein in der Öffentlichkeit sehr gut vertreten", lobte er. Die drei Frauen hätten ihre Sache immer gutgemacht. Die angehende Hoheit kann in Ruhe auf ihre Aufgaben blicken, denn sie hat in den vergangenen zwei Jahren als Prinzessin genügend Erfahrungen gesammelt. Außerdem liegt das königliche Blut in der Familie. Ihre Mutter Christel I. war bereits 1987/88 Weinkönigin. Ihre Tante Helga Reis, die zur Wahl gekommen war, war 1970 die erste Repräsentantin des Rioler Weines.
Der Musikverein Riol könnte künftig das ein oder andere Problem haben. Er muss nach der Krönung wohl gelegentlich auf drei seiner Musikerinnen verzichten, denn die neue Königin und ihre Prinzessinnen spielen im Verein mit.
Der Seniorennachmittag wurde von den Ortsvereinen mitgestaltet. Ramona Treinen, Christel Mattes und Andrea Schneider überreichten als ihre Vertreter bei der Veranstaltung den Betrag von 800 Euro an Maria Schuh, die Vorsitzende des Vereins "Nachbar in Not".