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Die Leuchtkraft ferner Landschaften

Die Leuchtkraft ferner Landschaften

Ihre Gemälde, ob großformatig oder klein, ziehen mit kräftigen warmen Farben und archetypischen Symbolen die Blicke auf sich, laden ein zu Meditation. Im Technologiezentrum Trier ist die Ausstellung "Reisebilder" der Malerin und Grafikerin Dorette Polnauer zu sehen.

Trier-Neu-Kürenz. (QO) Das australische Outback leuchtet in kräftigen Rot- und Orangetönen, Tasmanien kommt in erfrischendem Meeresblau und Gelbgrün daher. In den Acryl- und Ölgemälden der Zemmerer Malerin Dorette Polnauer tauchen geometrische Formen und Symbole auf; immer wieder sind Spiralformen zu erkennen, aber auch Elemente aus der Natur wie Wolken und Blätter oder menschliche Umrisse. "Die Sonnenfarben deiner Bilder schenken schon beim Betrachten - wie die Sonne selbst - Lebensenergie", zitierte Hiltrud Zock von der "Agenturhaus Gesellschaft für Marketing und Kommunikation mbH" einen Eintrag ins Gästebuch der Künstlerin. Zock sprach die Laudatio zur Vernissage "Reisebilder" im Technologiezentrum Trier (TZT): Ein Thema der Künstlerin sei die farbsymbolische Wahrnehmung der Außenwelt. Es gelinge Dorette Polnauer, Land und Menschen abseits der Touristenpfade zu erspüren und ein "Feuerwerk an Farben und Formen" auf die Leinwand zu bannen. Dabei werde auch einmal Sand aus Ägypten oder Stein aus Australien verarbeitet.Querdenken als Erkenntnisziel für Technikinteressierte

Technologieorientierte Existenzgründer könnten von der Begegnung mit der Malerin und Grafikerin profitieren, betonte TZT-Geschäftsführer Heinz Schwind: "In ihren Bildern erfahren sie viel über Kreativität, Querdenken und Gestaltung." Der Saxofonist Stefan Reinholz begleitete die Vernissage musikalisch; die Ausstellung "Reisebilder" wird noch bis zum 25. Juli im TZT auf dem Petrisberg zu sehen sein.