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Die Melodien, die ich rief…

Die Melodien, die ich rief…

Meistens trifft es mich ganz unvermittelt. Irgendwann - morgens, mittags, abends. Irgendwo - zu Hause, im Auto, im Supermarkt. Zack. Da ist er, der Ohrwurm, den ich nicht mehr loswerde. Irgendwann irgendwo aufgeschnappt, ohne Chance, ihn gleich darauf wieder ins gedankliche Nirwana zu befördern.

Und nicht immer ist das Lied willkommen, das sich da ungefragt in meinem Kopf festgesetzt hat. Wer will beispielsweise minuten-, stunden- oder gar tagelang von Wolfgang Petry beschallt werden? Oder von Nena? Oder wie wär's mit Modern Talking? Hat alles Ohrwurm-Potenzial - ob man will oder nicht. Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich wieder so eine Melodie im Kopf. Dabei habe ich das Lied dazu noch nicht mal gehört, sondern nur den Anfang des Refrain-Textes gelesen. Das allerdings hat schon gereicht. Und jetzt sitze ich hier vor meinem PC und summe vor mich hin. Hätte die Zeitung von heute Ton, würde ich Sie jetzt an meinem Ohrwurm teilhaben lassen. Denn ich finde, es ist diesmal ein willkommener, er macht gute Laune und kann ruhig eine Weile in meinem Kopf herumdudeln. Denn er erinnert an…. Ach, wissen Sie was? Schlagen Sie doch einfach mal die Seiten 4 und 5 in der heutigen TV-Beilage "Rendezvous" auf und werfen Sie einen Blick auf die Spurwechsel-Doppelseite. Und lesen Sie die Überschrift. Ich bin mir (fast) sicher: Die Melodien, die ich rief - die werden Sie nicht mehr los...