Aufräumen nach der Flut „Das ist eine Katastrophe für uns“: So geht es den Menschen nach dem Hochwasser in Riveris

Riveris · Die Riveris entwickelte sich binnen kurzer Zeit in einen reißenden Strom, verwüstete Kellerräume und Straßen. Vier Tage später herrscht immer noch Fassungslosigkeit im Ort. Von kaputten Heizungen, zerstörten Erinnerungen, großem Zusammenhalt – und besonders düsterem Humor.

Aufräumarbeiten in Riveris: Wie die Menschen gegen die Hochwasserschäden kämpfen
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Aufräumarbeiten in Riveris: Wie die Menschen gegen die Hochwasserschäden kämpfen

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Foto: Marek Fritzen

Manchmal braucht es in den düstersten Momenten einfach Humor: Als das Wasser am Freitagabend übers Grundstück rauscht, den Garten verwüstet, da habe ihr Sohn plötzlich diese Frage gestellt, erinnert sich Claudia Köppinger. Ob er die Fische draußen im Teich, der angesichts des rasant steigenden Pegels der Riveris in wenigen Augenblicken kein Teich mehr sein würde, ob er die Fische daher vielleicht nochmal schnell füttern solle. Damit sie, wenn sie denn dann wohl in Kürze irgendwo in Richtung Ruwer und Mosel entschwimmen würden, auch wissen, wo sie hingehörten, ihre Besitzer und stets treuen Futterbringer doch bitte nicht vergessen sollten. Sie schmunzelt, als sie davon erzählt.