Die Mosel jubelt: Lena Endesfelder im Finale

Die Mosel jubelt: Lena Endesfelder im Finale

Das Daumendrücken hat offensichtlich geholfen. Beim Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin hat Lena Endesfelder aus Mehring überzeugt. Sie steht nun im Finale.

Puh, war das spannend. Nur sechs der 13 Bewerberinnen kamen am Samstag beim Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin in der Mainzer Rheingoldhalle weiter - und Lena Endesfelder aus Mehring (Verbandsgemeinde Schweich) ist dabei. Sie vertritt das Weinanbaugebiet Mosel. "Das war der spannendste und aufregendste Tag, den ich bisher erlebt habe", sagt sie anschließend dem TV. Das Anfeuern der mehr als 100 mitgereisten Fans, aber auch das Daumendrücken der vielen Sympathisanten zuhause an der Mosel, hat sich gelohnt.

Lena Endesfelder musste lange warten. Sie war als eine der letzten Bewerberinnen ausgelost worden und wurde spät erst auf die Bühne gerufen. Wie die anderen abgeschnitten, davon hat sie in ihrer Kabine nichts mitbekommen.

Doch von großer Anspannung war beim Auftritt nichts zu merken. Souverän beantworte Lena die Fragen der Jury und erklärte in jeweils 45 Sekunden das Verfahren der traditionellen Flaschengärung und den Einfluss der Bodenarten auf den Wein. Auch die Antwort auf Englisch zum Dornfelder meisterte sie gut. Beim Begriffsspiel kamen die Worte zu Etikett wie aus der Pistole geschossen, und auch bei den Weinnachrichten punktete Lena. Sie erkannte zwei von vier falschen Aussagen schneller als ihre Konkurrentinnen.

Auf das Ergebnis brauchte die 23-jährige Oenologin aus Mehring dann glücklicherweise nicht sehr lange zu warten. Gleich im ersten Umschlag, den die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, Monika Reule, öffnete, stand der Name von Lena Endesfelder. Sie ist nun am kommenden Freitag, 30. September, beim Finale dabei.
Die Gala findet ebenfalls in der Mainzer Rheingoldhalle statt.

Das SWR-Fernsehen überträgt ab 20.15 Uhr. Neben Lena Endesfelder kämpfen um die Krone der Deutschen noch die Weinkönigin Clarissa Peitz (Nahe), Mara Walz (Württemberg), Christina Schneider (Franken), Louisa Follrich (Rheingau) und Anja Antes (Anbaugebiet Hessische Bergstraße).

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