Die nächste Station wartet

Nach mehr als 13 Jahren hat Dechant Berthold Fochs seine Arbeit in Welschbillig beendet. Zum Abschied gab es einen Gottesdienst und einen Empfang.

Welschbillig. "Ein Pfarrer ist ein Omnibusfahrer. Er fährt ein Fahrzeug für alle." Mit diesen Worten beschreibt Dechant Berthold Fochs seine Arbeit als Pfarrer. Vor dreizehn Jahren führte seine Fahrt nach Welschbillig. Am 1. Februar hat sein Omnibus endgültig die Pfarreiengemeinschaft mit dem Ziel Rittersdorf verlassen.
In einem feierlichen Gottesdienst wurde Fochs in der Pfarrkirche St. Petrus Welschbillig verabschiedet.
Er war im Oktober 2001 zum Pfarrer in Welschbillig und Ittel ernannt worden. 2003 kam noch Kordel hinzu. Seit 2004 war Fochs Dechant des Dekanats Schweich-Welschbillig. 2009 wurde die Pfarreiengemeinschaft um die Pfarreien Aach und Butz weiler erweitert. Zukünftig wird Berthold Fochs in Rittersdorf tätig sein.
Worte aus dem Hebräerbrief


"Pro hominibus constitutus - Für die Menschen eingesetzt": Diese Worte aus dem Hebräerbrief ließ Dechant Fochs bei seiner Priesterweihe 1995 auf sein Primizbild drucken. Doch es sei zunehmend schwer geworden, diesem Leitsatz gerecht zu werden. Die Strecke für den "Welschbilliger Omnibusfahrer" habe im Lauf der Jahre immer mehr Haltestellen bekommen. Und Dechant Fochs ist sich bewusst, dass er nicht allen Ansprüchen gerecht werden konnte.
Im November 2013 erweiterte sich sein Seelsorgebereich dann noch um die vakante Pfarreiengemeinschaft Trierweiler.
Am Ende des Gottesdienstes gab es mehrere Gruß- und Dankesworte. Es sprachen unter anderem Wolfgang Reiland, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier, und Dekanatsreferentin Beate Barg. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es zum Empfang in der Kultur- und Marktscheune.
Anstelle von Geschenken wünschte sich Berthold Fochs Spenden zugunsten von Pater Bernhard Udelhoven und Bruder Lothar Wagner, die beide in der Afrikamission tätig sind.