Die Sanierung der Sporthalle steht noch aus

Die Sanierung der Sporthalle steht noch aus

Die Bauarbeiten an der Integrierten Gesamtschule am Wolfsberg laufen nach Plan. Das Gebäude Cusanus soll 2016, der ganze Komplex 2018 fertiggestellt sein. Ob und wann die Sporthalle saniert wird, ist unklar.

Trier. Bürgermeisterin Angelika Birk kündigt die nächsten Bauprojekte an der Integrierten Gesamtschule (IGS) am Wolfsberg an: "Jetzt sind die Schwergewichte dran." Nachdem ein roter Aufzug gebaut und eine Leseecke in der Natur angelegt worden ist, wird das Gebäude Cusanus weiter saniert. 2016 soll dieser Teil des Komplexes fertig sein.
Während dieser Zeit wird der Unterricht weiter in Containeranlagen gehalten. Die Sporthalle dagegen ist bisher noch nicht konkret in einem Sanierungsprojekt eingeplant. Auch die eventuell dadurch entstehenden Kosten sind noch unklar. Die Nutzung der bisherigen Sporthalle ist aus Sicherheitsgründen auf 200 Menschen beschränkt (der TV berichtete). "Die Details zur Sporthalle werden wir mit dem Stadtvorstand beraten", sagt Birk.
Geplant ist auch der Ausbau von Oberstufenräumen im zweiten Obergeschoss des Cusanus-Gebäudes. 2015 soll die Oberstufe beim Bildungsministerium für das Schuljahr 2016/2017 beantragt werden. Schulleiter Josef Linden ist zuversichtlich: "Wir haben wesentlich bessere Voraussetzung, als manch andere integrierte Schulen, die sich bereits durchgesetzt haben." 50 Schüler müssen zusammenkommen. Man könne auch bei anderen Schulen nach Kandidaten fragen: "Wir werden die Oberstufe auch bei den Realschulen plus anwerben", sagt Linden.
Die Bauarbeiten für einen barrierefreien Unterricht laufen ebenfalls weiter. "Die Barrierefreiheit hat uns vor große Hürden gestellt", sagt Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani. Momentan lernen 40 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an der IGS. Die meisten seien lernbeeinträchtigt. Drei Schüler sind körperbehindert und zwei ganzheitlich, also körper- und geistig behindert. Für jeden Jahrgang gibt es einen Förderschullehrer.
Um die weiteren Bauvorhaben transparenter zu gestalten, gibt es eine Baukommission aus den betroffenen Dezernaten, alle Fraktionen des Stadtrats und Schulleitung. Das Projekt soll einschließlich des Ludwig-Simon Gebäudes bis 2018 für 18,5 Millionen Euro fertig sein.

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