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Die Stimme von Buenos Aires erzählt von Liebe und Leidenschaft

Die Stimme von Buenos Aires erzählt von Liebe und Leidenschaft

Die argentinische Sängerin Marili Machado ist am Wochenende im kleinen Saal der Tufa aufgetreten. Vor 60 Zuschauern sang sie lateinamerikanische Lieder. Gerd Schinkel, Privatkonzertveranstalter aus Köln, unterstützte sie sowohl gesanglich als auch mit deutschen Übersetzungen zum gegenseitigen Verständnis.

Trier. Marili Machado sitzt auf einer kleinen Bühne, in der Hand ihre Akustikgitarre. Sie fängt mit zarten, leisen Tönen an. Poetische Texte erklingen im Raum, und die musikalische Reise beginnt. Mit Liedern aus Chile, Uruguay und Venezuela erzählt Machado Geschichten aus Südamerika. Dabei entsteht eine Mischung zwischen lateinamerikanischer Folklore und Tango.
Aufgrund ihrer Liebe zu ihrem Heimatland ist die Sängerin seit 2003 offizielle Kulturbotschafterin Argentiniens. Dort nennt man sie die Stimme von Buenos Aires. Diese Stimme erklang am Wochenende vor den 60 Besuchern im kleinen Saal der Tufa. In einem Wechsel zwischen ruhigen und temperamentvollen Klängen brachte sie die Kultur Lateinamerikas den Zuschauern ein Stückchen näher. Machado sang über die Entstehung des Tangos, von Liebe und Leidenschaft. Zwischen den Liedern und ihrer impulsiven Stimme erklang ihr herzliches Lachen.
"Man fühlt sich wie auf einem anderen Kontinent. Ihr Auftreten ist unglaublich authentisch", meinte die Besucherin Silvia Strick. Zum Verständnis der Lieder trug Gerd Schinkel mit ein paar deutschen Übersetzungen bei. Der Privatkonzertveranstalter aus Köln begleitete Machado bei einigen Gelegenheiten aber auch mit musikalischer Unterstützung. So konnten die Zuschauer Geschichten aus Lateinamerika hören und in eine andere Welt eintauchen. sjs