Die vor 30 Jahren aufgestellte Statue der heiligen Barbara erinnert an die Bergbautradition von Thomm.

Tradition : Neuer Glanz für die heilige Barbara

Die vor 30 Jahren aufgestellte Statue erinnert an die Bergbautradition von Thomm.

Vor 30 Jahren hat der Heimat- und Verkehrsverein den Bildstock zu Ehren der heiligen Barbara in Thomm errichtet. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute. Die Bergbautradition spielt auch heute noch eine große Rolle in der Hochwaldgemeinde. Zum Gedenken an alle, die im Bergbau tätig waren, findet jedes Jahr am Sonntag nach dem Barbaratag eine Prozession von der Thommer Kirche zum Bildstock der heiligen Barbara statt.

Untermalt von der Marschmusik der Bergmannskapelle Glück-Auf aus Thomm soll die alte Tradition des Schieferabbaus so noch einmal ins Gedächtnis der Bürger gerufen werden. Hierbei dürfen das Steigerlied auf dem gemeinsamen Weg zur Statue sowie ein Gebet vor Ort nicht fehlen. In diesem Jahr feierten die Thommer nun das 30-jährige Bestehen der Barbara-Statue. Zu diesem Zweck wurden aufwendige Restaurierungen vorgenommen, so bekam die heilige Barbara ein neues Gewand. Nach der Messe und der Prozession gab es einen kleinen Umtrunk mit Imbiss.

Die Stelle, an der die heilige Barbara ihren Platz fand, ist nicht zufällig gewählt. An der Kreuzung Waldracher Weg und Trierer Straße befindet sich noch heute die Gabelung, die die Bergleute damals nutzten, um in Richtung Stollen zu gelangen. Stellvertretend bedankten sich der Heimat- und Verkehrsverein sowie die Bergmannskapelle Glück-Auf Thomm bei allen freiwilligen Helfern, die bei der Restaurierung der Barbara-Statue mitgeholfen haben.

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