1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Die Wanderwege werden bunter dank des Trierer Eifelvereins

Die Wanderwege werden bunter dank des Trierer Eifelvereins

Der Eifelverein investiert kräftig, markiert seine Hauptrouten neu und legt unattraktive Strecken still.

Die Wegewarte des Eifelvereins haben derzeit alle Hände voll zu tun. Sie sind dabei, die Markierung der Hauptwanderwege auszutauschen.

Das bisherige Emblem, ein schwarzes Dreieck auf weißem Grund, verschwindet nach und nach und wird durch ein neues Schild ersetzt. Darauf ist ein buntes "E" abgebildet, das die Farben der Eifellandschaft darstellen soll: blau für Himmel und Wasser, braun für Erde und Boden sowie grün für Wiesen und Wälder.35 000 neue Markierungszeichen und 200 neue Ortstafeln hat der Eifelverein an seine Wegewarte verteilt. Die neue Optik lässt sich der Verein nach Auskunft von Anita Kruppert 40 000 Euro kosten. Die Schweicherin ist Hauptschatzmeisterin des Eifelvereins und Vorsitzende der Ortsgruppe Trier.

Für die Ortsgruppe Trier sind in diesem Sommer Bezirkswegewart Helmut Lauströer und die Wegewarte Werner Longen und Dietger Härtel auf ihren Abschnitten unterwegs. Es gilt, 155 Kilometer Hauptwanderwege neu zu beschildern. Dies betrifft den Matthiasweg, der im Einzugsbereich der Ortsgruppe Trier vom Sauerort Minden bis zur Basilika nach Trier führt, den Karl-Kaufmann-Weg (von Naurath/Eifel bis nach Trier) und den Josef-Schramm-Weg (von Auw an der Kyll bis Trier).

Nur ein Hauptwanderweg behält die alten Schilder: der Moselhöhenweg. Er führt im Bereich der Ortsgruppe Trier von Piesport (Kreis Bernkastel-Wittlich) bis an die luxemburgische Grenze nach Wasserbilligerbrück.
Auch hat der Eifelverein sein Netz von Hauptwanderwegen gestrafft - von 2800 auf 2100 Kilometer. "Mit der Stilllegung von unattraktiven Strecken und einer Teilverlegung auf touristische Wege reagieren wir auf die Nachfrage und bündeln unsere Kräfte", sagt dazu Geschäftsführer Manfred Rippinger.
Mehr zum Verein im Internet unter www.eifelverein.de