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Diskussion über neues Wohngebiet für Trier: Stadtrat entscheidet im Februar (Fotostrecke)

Diskussion über neues Wohngebiet für Trier: Stadtrat entscheidet im Februar (Fotostrecke)

Verkehr, Landwirtschaft und Naturschutz – das sind die größten Streitpunkte bei der Diskussion um neue Wohngebiete in Trier. Vor allem aus Mariahof kommt weiterhin viel Widerspruch. Aber auch die Stimmen gegen den Langenberg bei Euren werden lauter.

Vor der dreistündigen Diskussion sind die Podiumsgäste noch entspannt: (von links) Heike Defourny (Stadtplanungsamt Trier), Hans Reichert (Naturschutzbeirat), Peter Weber (Bauern- und Winzerverband), Frank Huckert (Naturschutzbeirat), Matthias Schwalbach (Hwk), Harald Knobloch (Landesbausparkasse), Wilfried Ebel (IHK) und Moderator Marcus Hormes (Trierischer Volksfreund)- Foto: Rainer Neubert

In der fast dreistündigen Diskussion am Mittwochabend in der Europäischen Rechtsakademie ging es zeitweise erneut sehr emotional zu. Wo soll im neuen Flächennutzungsplan der Stadt Trier das noch fehlende Wohngebiet festgeschrieben werden? Gut 20 Hektar bei Mariahof oder eine ähnlich große Fläche am Langenberg zwischen Euren und Zewen sind Optionen.

Bei der von TV-Redakteur Marcus Hormes moderierten dritten öffentlichen Veranstaltung zu dieser Frage diskutierte Baudezernent Andreas Ludwig mit Fachleuten und Interessenvertretern der Bereiche Wohnen, Gewerbe, Landwirtschaft und Naturschutz. Fast 100 Anwohner aus den betroffenen Stadtteilen, überwiegend aus Mariahof und Heiligkreuz, beteiligten sich an dem zeitweise emotionalen Disput.

Vor allem die Themen Verkehr, Landwirtschaft und Naturschutz sorgen für schwer versöhnliche Lager. Naturschützer halten beide Gebiete für problematisch. Landwirtschaftliche Betriebe sehen ihre Existenz gefährdet. Und beim Thema Verkehr befürchten auch die Menschen in Heiligkreuz höhere Belastungen durch 2000 zusätzliche Menschen in Mariahof. Baudezernent Ludwig will Anfang Februar eine Empfehlung geben. Dann entscheidet der Stadtrat.