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Drei Buchvorstellungen in der Stadtbibliothek

Drei Buchvorstellungen in der Stadtbibliothek

Mit drei Veranstaltungen startet die Stadtbibliothek in der Weberbach ins neue Jahr. Den Beginn macht Professor Gunther Franz mit der Präsentation des Buches "Glasmalerei vom 15. bis 18. Jahrhundert".

Trier. Der frühere Direktor der Trierer Stadtbibliothek, Professor Gunther Franz, präsentiert am Donnerstag, 22. Januar, 18 Uhr, in der Stadtbibliothek das neue Buch "Glasmalerei vom 15. bis 18 Jahrhundert". Zu den Kostbarkeiten der Bibliothek gehört neben Handschriften, der Gutenbergbibel und Barockgloben eine Sammlung von 55 Glasmalereien, die erstmals mit Farbabbildungen vollständig vorgestellt wird. Die Glasscheiben stammen aus Klöstern, adligen und bürgerlichen Häusern aus dem Trierer Land, Luxemburg und dem nördlichen Rheinland. Sie zeigen Wappen, biblische Szenen und Heilige. So entsteht ein Kaleidoskop zur Kultur- und Frömmigkeitsgeschichte in drei Jahrhunderten.
Die Neuerscheinung ist der fünfte Band der Reihe "Kostbarkeiten der Stadtbibliothek Trier".
Gesprächsrunde


Bereits zum siebten Mal folgt am Freitag, 30. Januar, 19 Uhr, eine Gesprächsrunde zur aktuellen US-Literatur in Kooperation mit der Volkshochschule und dem Zentrum für Amerikastudien der Universität Trier. FAZ-Journalist Hubert Spiegel präsentiert drei Romane des Jahres 2014: "Telegraph Avenue" von Michael Chabon, "Der Circle" von Dave Eggers und "In Almas Augen" von Daniel Woodrell.
Der Literaturkritiker diskutiert darüber mit dem Koblenzer Lehrer Dr. Sebastian Fett, Bibliotheksdirektor Professor Michael Embach und Professor Gerd Hurm, Leiter des Zentrums für Amerikastudien.
Interessenten werden um Platzreservierung per E-Mail ( tcas.info@gmail.com ) gebeten. Im Zentrum der Buchvorstellung am 4. Februar, 18 Uhr, steht ein Mann der ersten Stunde nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem US-Truppen Trier eingenommen hatten, ernannten sie Friedrich Breitbach, Leiter des Bürgervereins, zum "Zivilleiter" der Stadt. Später führte er den Titel Oberbürgermeister. Sein Neffe und Adoptivsohn Dr. Klaus Breitbach hat in "Die Ära Friedrich Breitbach. Dokumentation zur Nachkriegsgeschichte von Trier 1945/46"eine einzigartige Sammlung zusammengestellt, die die starken Zerstörungen und die Not der Bevölkerung in der damaligen Zeit deutlich macht. Sie erscheint als Band 1 der neuen Reihe "Publikationen aus dem Stadtarchiv". red