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Drei Millionen Euro in einem Monat

Drei Millionen Euro in einem Monat

Trierweiler verteilt drei Millionen Euro an Planer und Baufirmen. Allerdings sind das keine Geschenke, sondern Auftragsvergaben für die Erschließung eines Baugebiets, den Bau von Kinderkrippen und andere Projekte.

Trierweiler. (alf/red) Der Gemeinderat Trierweiler hat Aufträge im Umfang von rund 2,3 Millionen Euro vergeben. Größter Posten ist mit rund 2,1 Millionen Euro die Erschließung des Neubaugebietes "In der Acht" in Trierweiler. Mit den ebenfalls anstehenden Vergaben für den Bau des Gemeindehauses in Fusenich und den Bau der Kinderkrippen in Sirzenich wird die Gemeinde innerhalb eines Monats Aufträge im Umfang von mehr als drei Millionen Euro erteilen.Landwirtschaftlicher Betrieb wird abgerissen

Mit der Erschließung "In der Acht" soll nach Auskunft von Ortsbürgermeister Matthias Daleiden noch möglichst in diesem Monat begonnen werden. Es sollen gleichzeitig drei Baukolonnen im Einsatz sein, damit die Erschließung Ende März 2008 beendet und die Grundstücke bebaut werden können. Drei Kolonnen bedeuteten allerdings auch, dass auf Trierweiler eine "gigantische Belästigung" durch den Baustellenverkehr zukommen werde, so Daleiden. Es werde nach Lösungen gesucht, wie der Verkehr entzerrt werden könne. Hinzu komme, dass im Bereich des Baugebietes noch ein großer landwirtschaftlicher Betrieb stehe, der jetzt abgerissen werde.Mit einem Grundstückskauf soll die Erweiterung des Friedhofs in Trierweiler möglich gemacht werden. Die Situation sei zwar noch nicht dramatisch, hieß es im Rat, dennoch sollten bereits jetzt die Weichen für eine Erweiterung gestellt werden, um im Falle eines Falles schnell reagieren zu können. Derzeit ist noch nicht absehbar, ob der Friedhof bereits 2008 oder später erweitert wird. Verkehrsberuhigung mit Pilotcharakter

Nach vielen Diskussionen und Abstimmungsgesprächen mit den Bürgern wird die Gemeinde nunmehr in der Straße "Auf dem Steg" in Trierweiler umfangreiche verkehrsberuhigende Maßnahmen umsetzen. Diese umfassen unter anderem Teilaufpflasterungen, baulichen Versatz, Piktogramme. Die Kosten belaufen sich auf rund 14 000 Euro. Die Aktion hat Pilotcharakter. Falls sich die Maßnahmen bewähren, sollen sie auch in anderen problematischen Straßen umgesetzt werden. Darüber hinaus hat der Gemeinderat beschlossen, eine mobile Geschwindigkeits-Messtafel anzuschaffen. Von deren Einsatz verspricht sich der Gemeinderat eine nachhaltige Auswirkung auf das Geschwindigkeitsniveau.