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Drei Zuschüsse und viele Probleme

Drei Zuschüsse und viele Probleme

Bevor Ortsvorsteher Rainer Lehnart in die Tagesordnung der jüngsten Ortsbeiratssitzung einstieg, schlug er dem Rat vor, Peter Buschmann (CDU) als zweiten Stellvertreter des Ortsvorstehers zu wählen. Dem stimmte das Gremium einstimmig bei Enthaltung des Betroffenen zu.

Die offizielle Vereidigung und Ernennung soll in der nächsten Sitzung folgen.
Und damit ging Lehnart mit dem Bericht des Ortsvorstehers wieder zur Tagesordnung über: Nachdem im Bereich Weismark die neuen Parkplatzmarkierungen angebracht wurden, habe sich das Parkverhalten zu seinem Bedauern noch nicht verbessert. In Kürze würden noch fehlende Schilder angebracht. Um jahrzehntelangen Gewohnheiten Rechnung zu tragen, will die Verwaltung laut Lehnart alle Haushalte in dem Bereich anschreiben und auf die neue Parksituation hinweisen.
Der Kreisel am Eingangsbereich von Castelnau werde von vielen Autos zu schnell befahren, ´und er werde oft in Fahrtrichtung geradeaus überfahren. Eine Bebauung der Kreiselmitte sei aber nicht möglich, da Gelenkbusse den Platz nutzen müssen.
Klagen über rücksichtslose Fahrweisen kämen auch aus dem Nahversorgungszentrum am Castelnauplatz, so Lehnart. Dort sollen nun Berliner Matten als verkehrsberuhigende Maßnahme angebracht werden. Vor dem Kindergarten soll eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden.
Weiter berichtete der Ortsvorsteher, dass Feyen/Weismark eine schnelle Internetverbindung bekommen soll. Mit den Stadtwerken gebe es Gespräche über die defekte Beleuchtung des Fußwegs zwischen Schwimmbad und der Waldorfschule. Hier werde durch die Stadtwerke eine Fehlerortung betrieben, bei der an einer oder zwei Stellen der Boden aufgebrochen werden müsse.
In seinen beiden letzten Punkten berichtete Lehnart, dass der Termin für den Umzug der Grundschule für April geplant ist und dass drei neue Wege zum Wanderweg im Mariahofer Wald geplant sind.
Anschließend beriet der Rat über die Finanzen. Drei Antragsteller, das Zentrum für Familie, Begegnung und Kultur Fidibus, der Musikverein und der Förderverein der Grundschule, hatten den Rat um finanzielle Unterstützung aus dem Ortsteilbudget gebeten. Während der Musikverein 3600 Euro zur Finanzierung seines Dirigenten benötigt, braucht das Fidibus-Zentrum 3000 Euro zur Bezahlung von Übungsleitern, Büchern und Spiel- und Arbeitsmaterialien. Mit 1122 Euro soll das Ernährungs-, Bewegungs- und Gewaltpräventionsprogramm "Klasse 2000" an der Feyener Grundschule unterstützt werden.
Einstimmig beschloss der Rat, das Geld allen Antragstellern zur Verfügung zu stellen. Weniger Erfolg hatte ein Antrag, der im Rahmen des Bürgerhaushaltes eingegangen war. Hier ging es um die Anbringung von Hundekotbeutel-Spendern. Nach intensiver Diskussion war sich der Rat einig, dass Hundebesitzer für die Hinterlassenschaften ihrer Tiere selbst sorgen müssen.
Beim Blick auf die Finanzen für die beiden kommenden Jahre beschloss der Rat, unter anderem Mittel für den Bau eines Soccerfelds sowie für eine Freizeitanlage am Mattheiser Weiher vorzusehen. Der Rat stimmte auch der geplanten Fahrbahnerneuerung von der Härenwies bis nach Alt-Feyen zu: Diese soll in den Jahren 2016 und 2017 erfolgen. flo