echo katzen muss

Zum Artikel "Vier Zimmer belagert von Mollys Verwandtschaft": Folgende Stellungnahme wurde mir von meinem Kater diktiert, nachdem ich ihm den TV-Bericht vom 30. September vorgelesen hatte: Mir sträubt sich das Fell.

Es ist wirklich jammerschade, wenn unsere humanoiden Mitbewohner zum bloßen "Dosenöffner" degenerieren. Zum Glück ein Einzelfall! Wir Katzen erwarten mehr. Schließlich sind wir feinfühlige, hochintelligente, reinliche und bescheidene Tiere. Im alten Ägypten wurden wir sogar zu Recht als heilig verehrt. Früher konnten wir, wie es Katzenart ist, ungehindert durch Felder und Wiesen streifen und unseren Lebensunterhalt selbst erjagen. Nur pervertierte Tierliebe konnte zu den geschilderten beengten und grotesken Wohnverhältnissen führen. Ich plädiere für ein Freigehege, in dem wir wieder ungehindert selbstständig leben dürfen. Wir sind weder laut noch aggressiv, und unsere Ausscheidungen deponieren wir selbstverständlich abseits unserer Wohnung und vergraben sie. Wir sind eine Bereicherung für jeden, der sich auf uns einlässt. Anmerkung: Zum Begriff "herrenlose Katze" folgendes: "Hunde haben Herren - Katzen haben Personal"" (Kurt Tucholsky). Und das sollte auch so bleiben. Ricky, c/o Gertrud Halik, Trier