Ehre für Ehrenamtliche

Das Bistum hat die Arbeit von rund 200 Menschen, die ehrenamtlich für die Telefonseelsorge tätig sind, geehrt. Bei der Veranstaltung gaben die Mitarbeiter auch Einblicke in ihre Arbeit.

Trier. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat die Arbeit der ehrenamtlichen Telefonseelsorger im Bistum Trier gewürdigt. Bei einer Veranstaltung, zu der rund 200 Ehrenamtliche aus den fünf Telefonseelsorgestellen im Bistum gekommen sind, drückte er seine Wertschätzung aus für "diese Arbeit, die in großer Diskretion getan wird".
Die ehrenamtlich arbeitenden Frauen und Männer werden vor ihrem Einsatz umfassend geschult. Hinzu kommen regelmäßige Praxisbegleitung und Fortbildungen. Die Telefonseelsorge sei darüber hinaus ein Beispiel, dass ehrenamtliches Engagement und persönlicher Gewinn zusammengehen.
Zuvor hatten die Frauen und Männer dem Bischof Einblicke in ihre Arbeit gegeben und erklärt, wann sie auch schwierige und belastende Anrufe als erfüllend empfänden, wie das ehrenamtliche Engagement zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung beiträgt und welch hohen Stellenwert die Gemeinschaft innerhalb der Mitarbeitenden hat.
Betont wurde auch, dass sich Ehren- und Hauptamtliche in der Regel auf Augenhöhe begegnen. Und nicht zuletzt das ökumenische Miteinander — vier der fünf Beratungsstellen werden von katholischen und evangelischen Partnern gemeinsam getragen — sei "eine große Bereicherung".
Der Arbeitsbereich Ehrenamtsentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat war Mitveranstalter des Tages. Im Bistum Trier arbeiten rund 380 Frauen und Männer ehrenamtlich in den fünf Telefonseelsorgestellen. In der Regel leisten sie im Monat mindestens vier Tages- und eine Nachtschicht. red
Die Telefonseelsorge ist für alle Ratsuchenden rund um die Uhr und anonym unter den Rufnummern 0800/1110111 oder 0800/1110222 erreichbar. Online ist eine Beratung unter
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