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Ehre für St. Florian und die Feuerwehr

Ehre für St. Florian und die Feuerwehr

Gottesdienst und Ehrungen: Der Löschzug Trier-Irsch hat den Florianstag gefeiert. Bereits zum 31. Mal ohne Unterbrechung. Dezernent Thomas Egger war ebenfalls zu Gast - mit guten Nachrichten: Die Irscher dürfen sich demnach wohl noch in diesem Jahr über ein neues Feuerwehrgerätehaus freuen.

Trier-Irsch. Kaplan Moritz Neufang hat den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg gehalten, in der das Leben und Wirken des heiligen Florian im Mittelpunkt standen. Auch der Löschzug Trier-Irsch besuchte die Messe, denn Feuerwehr und St. Florian gehören zusammen. Der Heilige gilt als Schutzpatron der Feuerwehr (siehe Extra). Im Feuerwehrgerätehaus wurde anschließend weiter gefeiert.
Weihnachten im neuen Domizil


Zu Gast war auch Dezernent Thomas Egger. Der hatte eine dicke Überraschung parat: Es sei heute wohl der letzte Florianstag, den der Löschzug im alten Feuerwehrgerätehaus begehen müsse. Die Verhandlungen für das neue Domizil im Gewerbegebiet seien unterschriftsreif abgeschlossen. Egger wurde sogar ganz konkret: Er rechne fest damit, dass die Weihnachtsfeier in diesem Jahr bereits im neuen Gerätehaus stattfinden könne. Und erntete damit langanhaltenden Applaus. Seit Jahren bemüht sich die Freiwillige Feuerwehr Trier-Irsch darum, in ein neues Gerätehaus umzuziehen, das ihren Aufgaben entspricht. Das alte ist viel zu klein geworden.
Auch die Ortsbeiräte von Trier-Irsch, -Filsch, -Tarforst und -Kernscheid - in diesen Stadtteilen ist der Löschzug zuständig - hatten sich für das Anliegen der Feuerwehr eingesetzt und auch finanzielle Unterstützung zugesichert. LH
Extra

St. Florian (geboren zweite Hälfte des 3. Jahrhunderts, starb am 4. Mai 304 im heutigen Lorch in Enns/Oberösterreich) war römischer Offizier und zuständig für die Feuerbekämpfung. Gedenktag ist der 4. Mai. In der Zeit der Christenverfolgung stand er 40 Christen bei und bekannte sich selbst zum Christentum. Aus Angst, er würde auf den Flammen zum Himmel emporsteigen, wurde Florian nicht bei lebendigem Leibe verbrannt, sondern mit einem Stein um den Hals in die Enns gestürzt. Der Heilige wird oft mit brennendem Haus und Löscheimer dargestellt. Die Funkrufnamen bei der Feuerwehr beginnen alle mit "Florian ..." LHExtra

Dezernent Thomas Egger ehrte mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz Brandinspektor Frank Scheurer und Brand amtmann Sven Ney. Ferner geehrt wurden für 20 Jahre aktiver Dienst (zugleich befördert zum Brandmeister, an ihn ging auch die Ehrung für die beste Übungs- und Einsatzteilnahme 2014) Marco Monshausen und für 15 Jahre Hauptfeuerwehrmann Andreas Hart. Befördert wurden im Namen der Stadt Trier zu Feuerwehrmännern: Sebastian Müller, Philipp Pompejus, Matthias Oberhausen, Jonas Ostermann, Pascal Zinni. Von der Jugendfeuerwehr in die aktive Mannschaft übernommen wurde Selina Schirmer. Verabschiedet wurden Brandmeister Michael Benedum und Feuerwehrmann Philipp Eberhard. Reinhold Werner wurde geehrt für seine 65-jährige Mitgliedschaft, und der ehemalige Löschzugführer Ferdinand Clemens wurde zum Ehrenmitglied ernannt. LH