Ehre, wem Ehre gebührt

Einmal jährlich vergibt der Stadtsportverband Trier seinen Sportförderpreis. In diesem Jahr haben die Vereine TuS Euren 1969, TV Ehrang 1897, Reit- und Fahrverein Trier und TV Ruwer 1894 die Auszeichnung erhalten. Gleichzeitig wurden Ehrennadeln des Sportbundes Rheinland und Ehrenplaketten des Landessportbundes Rheinland-Pfalz überreicht.

Trier. Ehre, wem Ehre gebührt: Fast zwei Stunden dauerte der Auszeichnungs-Marathon auf der Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbands Trier. So war insbesondere Ausdauer als sportliches Attribut gefragt. Sportdezernent Georg Bernarding forderte in Richtung Landesregierung und Verbände Mittel und Investitionen ein, um die Sportinfrastruktur und Vereinsarbeit zu erhalten und fördern. Gute Nachricht für Fußballer: Der Rasenplatz in Ehrang sei "in trockenen Tüchern", der nächste werde in Feyen, danach in Irsch gebaut. Geplant sei, die (Natur-)Rasenplätze neben den vorhandenen Hartplätzen zu errichten. Bernarding forderte die Unterstützung des Sportbundes, um die Sportstadt Trier voran zu bringen. Zwar habe es schon mal "Zoff" gegeben, dennoch seien die Diskussionen zielführend gewesen.

Fred Pretz, Präsident des Sportbundes Rheinland, spielte den Ball zurück. Von den 625 Millionen Euro, die aus dem Konjunkturpaket II in Rheinland-Pfalz verteilt würden, gingen 400 Millionen in den Bildungssektor. 15,6 Millionen Euro würden zusätzlich zum Landeshaushalt für Sporthallen bereitgestellt - eine an sich hohe Summe, die aber in Anbetracht der vielen kommunalen Anträge schnell gering werde. Pretz versprach, sich dafür einzusetzen, dass ein Sonderprogramm hochgestuft werde, um Vereine zu unterstützen. Genau diese wurden für ihre vorbildliche Jugendarbeit mit dem Sportförderpreis des Stadtsportverbandes Trier geehrt.

1500 Euro teilen sich TV Ehrang (261 Kinder und Jugendliche), TV Ruwer (170), TuS Euren (315) und der Reit- und Fahrverein Trier (100). Pretz und der Sportkreisvorsitzende Alfons Steinbach überreichten nach ausführlichen Begründungen und Darstellungen der Vereinslaufbahnen die Ehrennadel des Sportbundes Rheinland in Silber an Berthold Welter (PST Trier), Bernd Michels (Polizei-Sportverein), Michael Fremdling (PST Trier), Bruno Cordel (Eisenbahn-Sportverein Ehrang-Pfalzel) und Andreas Ammer (PST Trier). Die Ehrennadel des Sportbundes Rheinland in Gold gab es für Volkhart Rosch (PST Trier), Kurt Lellinger (SG Trier-Süd/Turm 1877), Arnold Panschar (Karate-Do und Selbstverteidiung Trier), Heinz Peter Kann (FSV Tarforst). Eberhard Schein (Kylltalheber) erhielt die Ehrenplakette des Landessportbundes in Bronze, Walter Langen (Sportkegler-Verein) in Silber.