Eigener Schulbus für Kürenz noch unsicher

Eigener Schulbus für Kürenz noch unsicher

Die Entscheidung über einen morgendlichen Bustransfer von Grundschulkindern aus Kürenz zum neuen Standort Ambrosius-Schule in Trier-Nord hat der Stadtrat zurückgestellt und in den Ausschuss des zuständigen Dezernats verwiesen. Der Ausschuss soll noch vor den Sommerferien, und zwar am Donnerstag, 20. Juni, abschließend darüber entscheiden.


Statt einer Abwicklung der Schule auf Raten hatten Eltern und Lehrer vorgeschlagen, den Betrieb der Grundschule aus Kürenz schon diesen Sommer komplett nach Trier-Nord in die renovierte Ambrosius-Grundschule zu verlagern und dort die Klassen zunächst in der gewohnten Zusammensetzung weiter zu unterrichten (der TV berichtete).
Die Eltern haben ihre Zustimmung zur direkten Auflösung des Standortes Alt-Kürenz jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft. Dazu gehört der morgendliche Bustransfer, weil der Fußweg durch die stark befahrene Bahnunterführung zu gefährlich für die Kinder sei.
Gegen den von vier Fraktionen unterstützten Vorschlag der Eltern machte Bürgermeisterin Angelika Birk Bedenken geltend: Der Fußweg der Kinder zur Ambrosius-Schule werde von Experten als nicht besonders gefährlich eingestuft. Daher sei die Finanzierung des Busses durch die Stadt eine freiwillige Leistung, der die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ihre Zustimmung verweigern könne. Zudem wird diskutiert, ob die Kinder aus Alt-Kürenz für den Weg zur Ambrosius-Schule die bestehende öffentliche Buslinie mit einmaligem Umsteigen nutzen können. cmo

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