Ein Blick auf die Geschichte von Trier-Olewig

Stadtentwicklung : Ein Blick auf die Geschichte Triers

(r.n.) Das Außengelände des ehemaligen Klosters Olewig offenbart einen seltenen Blick in die Geschichte des Stadtteils. Die Mitarbeiter der Landesarchäologie haben dort seit März die Überreste der im Jahr 1440 erstmals erwähnten Hungerburg – einem alten Lehnsgut  – ergraben.

Sie sind dabei auf die Grundmauern von Gebäuden und die Reste eines alten Wehrs und eines in Stein gefassten Bachlaufs gestoßen (im Vordergrund). Denn dort befand sich vor 500 Jahren ein Weiher. Demnächst müssen die Archäologen die Baustelle räumen. Dann beginnen auf dem fast 4000 Quadratmeter großen Areal die Arbeiten für den Bau von 90 Wohnungen. Eine zentrale Tiefgarage ist dabei fester Bestandteil. Ob in dem später geplanten Garten zwischen Klostergebäude und den neuen Wohnkomplexen Relikte aus der Zeit der Hungerburg zu sehen sein werden, ist noch nicht klar. Bauträger ist die Eifel-Haus-Gruppe.
Foto:  Portaflug Föhren