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Ein Blitzgewitter des Wissens

Ein Blitzgewitter des Wissens

Wissenschaft und Forschung an ungewöhnlichen Orten zu präsentieren, ist das Ziel der Initiative "geistesblitze". Mitarbeiter aus fünf geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsverbünden stellen dabei ihre Arbeit in 15-minütigen Impuls-Referaten vom 15. August bis 4. Oktober mitten in der Stadt vor.

Trier. "Ein Vortragsprogramm mit Happening-Charakter" verspricht Ruth Rosenberger von der Initiative "geistesblitze", die im aktuell laufenden "Jahr der Geisteswissenschaften" an der Universität Trier gegründet wurde. Die Uni trägt mit dem ungewöhnlichen Format Themen verschiedener Forschungsbereiche in die Stadt, an "Alltags-Orte", die einen Bezug zum Vortrag haben, und an denen die Menschen mit der blitzartigen Wissensvermittlung überrascht werden sollen. "Die fachliche Vielfalt der Geistes- und Kulturwissenschaften wird abgebildet. Wir wollen versuchen, einen Einblick in die Forschung zu geben, zu informieren, aber auch zu unterhalten und den Dialog zu ermöglichen", erklärt Rosenberger. Die "publikumsorientierte Inszenierung von Wissenschaft", so Wolfgang Klooß, Uni-Vizepräsident für Forschung und Lehre, soll die Verankerung der Universität in der Stadt fördern und verdeutlichen, dass es in geisteswissenschaftlichen Disziplinen nicht nur um historische Erforschung gehe. Vielmehr leisteten sie auch einen Beitrag dazu, Probleme des Alltagslebens zu bewältigen und stellten Bezüge zur Gegenwart her, erklärt Professor Christoph Antweiler.Erster Vortrag behandelt die Medien

Beteiligt an der Initiative sind der Sonderforschungs-Bereich 600 "Forschung und Armut", der Exzellenz-Cluster "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke", das Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren, das historisch-kulturwissenschaftliche Forschungszentrum Mainz-Trier und das Graduiertenkolleg "Sklaverei, Knechtschaft und Frondienst, Zwangarbeit". Der erste Geistesblitz von Claudine Moulin findet am 15. September (14 Uhr, Thalia-Buchhandlung) statt und erhellt die "Medien im Wandel" vom Papyrus über das Buch bis zum USB-Stick.Die Vorträge sind öffentlich. Das Programm ist unter www.geistesblitze.uni-trier.de zu finden.