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Ein Dankeschön an den ehemaligen Ortschef

Ein Dankeschön an den ehemaligen Ortschef

Werner Schmitt, Adolf Jakoby, Josef Backes, Norbert Schmitt; Diese und weitere Namen stehen in Farschweiler für zum Teil mehr als 20 Jahre Engagement zum Wohle der Bürger. Zum Dank wurden die Ehrenamtler jetzt beim Frühjahrsempfang der Gemeinde von Ortsbürgermeisterin Silke Bigge ausgezeichnet.

Farschweiler. (anf) Allen voran stand an diesem Abend die Auszeichnung des Altortsbürgermeisters Werner Schmitt mit dem Wappenteller der Gemeinde. "Werner Schmitt hat in insgesamt 30 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit stets den Mut und die Bereitschaft gezeigt, Verantwortung zu übernehmen", sagt Verbandsgemeinde-Bürgermeister Bernhard Busch. Fünf Jahren aktiver Mitgliedschaft im Gemeinderat (1979-1984) ließ Schmitt 25 Jahre Ehrenamt als Ortsbürgermeister der Gemeinde folgen. "Dabei hat er das Schiff auch in schwierigen Situationen immer geradeaus gelenkt", sagt Busch weiter.

Er wollte den jungen Leuten Platz machen



Als Schmitt im vergangenen Jahr sein Amt als Ortsbürgermeister niederlegte, wollte er "neuen, jungen Leuten Platz machen, damit die mit neuer Kraft das Dorf voranbringen." Schmitt: "Man muss wissen, wann man aufhören soll." Zusammen mit seiner Frau Karin freut er sich vor allem über die wertvolle Zeit, die jetzt ganz seiner Familie und den Enkelkindern zugutekommt.

Neben Altortsbürgermeister Werner Schmitt hat die Gemeinde Farschweiler noch weitere, verdiente Ehrenamtler vorzuweisen. So zeichnete Ortsbürgermeisterin Silke Bigge außerdem Adolf Jakoby für 22 Jahre aktiver Mitgliedschaft im Gemeinderat (1987-2009) aus. Ebenfalls mit Urkunden geehrt wurden die ehemaligen Ratsmitglieder Josef Backes und Norbert Schmitt. Beide gehörten dem Farschweilerer Rat 20 Jahre lang an. Außerdem zeichnete Bigge Andrea Berens, Mathilde Kiebel, Stefan Meyer und Rudolf Prim für ihr langjähriges Engagement zum Wohle der Gemeinde aus. "Wir stehen auf den Schultern unserer Vorgänger", sind Busch und Bigge sich einig. "Viele unserer zukünftigen Projekte wären ohne beherzten Einsatz und freiwilliges, ehrenamtliches Engagement gar nicht oder erst wesentlich später möglich geworden", sagt Ortsbürgermeisterin Bigge. Und weiter: "Gerade das Ehrenamt ist einer der tragenden Pfosten im Gemeindeleben. Jegliches ehrenamtliche Engagement sollte, gerade in der heutigen finanziell angespannten Zeit, gewürdigt werden."