Ein Gläschen auf den letzten Pinselstrich

Ein Gläschen auf den letzten Pinselstrich

MEHRING. (dis) Die zurückliegenden Wochen werden noch lange in den Köpfen der Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Medardus Mehring nachwirken. Sie hatten sich in verschiedenen Projektwochen mit den Themen "Frankreich", "Kunst" und "Wald" beschäftigt.

Das Nachbarland Frankreich und das Thema "Große Kunst in kleinen Händen" bearbeiteten die Kinder in zwei Gruppen. Beim anschließenden "Waldprojekt" erlebten die Kinder mehrere Tage lang gemeinsam mit Förster Peter Kruse die Natur und das Leben im heimischen Wald. Erzieherin Uschi Fassian kümmerte sich insbesondere um das Kunstprojekt. "Kunst birgt immer ein Geheimnis, regt zur Fantasie an und lässt Möglichkeiten zur Sensibilität", sagt sie. Nur so erhielten Kinder die Kreativität, die es ihnen später ermögliche, Probleme jenseits von Denkschablonen und Gestaltungsdiktaten zu lösen.Schlüsselfähigkeiten vermittelt

Die Leiterin des Kindergartens, Karin Reh, erklärt: "Gerade Flexibilität, Sensibilität, Assoziationsfähigkeit, Spontaneität und Originalität sind Schlüsselbegriffe, die Kindern im späteren Leben behilflich sein können, Gestaltungsdiktate zu sprengen." Während der Projektwochen hatten die Kinder mit ihren Erzieherinnen kleine und große Kunstwerke geschaffen, die sie nun in einer Vernissage vorstellten. Dazu waren die Eltern und Familien der Kinder eingeladen. In dem zuvor von Pastor Matthias Struth zelebrierten Gottesdienst erhielten die Kinder alle ein gesegnetes Kreuz. Mit Steinen gestalteten sie vor dem Altar symbolisch einen Weg. Damit wollten die Kinder an die vielen Steine erinnern, die ihnen in der Zukunft vielleicht im Wege liegen werden. Stellvertretend für alle Erzieherinnen nahm Leiterin Reh den Dank der Eltern für die geleistete Arbeit mit ihren Kindern entgegen. "Sie haben ein großes Stück dazu beigetragen, unsere Kinder für den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten", lobten die Eltern.

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