Ein Leben für den Gesang
Im Rahmen des 172. Stiftungsfestes der Trierischen Liedertafel hat der Deutsche Chorverband vergangenen Samstag Alfred Konrad, Helmuth Müller und Karl-Heinz Rudolf für ihr langjähriges Wirken als Chormitglieder geehrt.
Trier. (alo) Am vergangenen Samstag fand das 172. Stiftungsfest der "Trierische Liedertafel 1835 e.V." im Robert-Schuman-Haus statt. In diesem Rahmen erhielten Alfred Konrad für sein 75-jähriges Wirken, Helmuth Müller für sein 60-jähriges Wirken sowie in Abwesenheit Karl-Heinz Rudolf für 40 Jahre Singen im Chor eine Ehrung des Deutschen Chorverbandes, der durch "Felix"-Beauftragte Thea Martin vertreten wurde.Die lange Chorsänger-Karriere des Baritons Alfred Konrad begann in jungen Jahren im Kirchenchor Niederöfflingen und zog sich fortan durch sein gesamtes Leben. Konrad sang in vielen verschiedenen Chören, unter anderem im Heilig-Kreuz-Chor in Bad Kreuznach oder im Trierer Domchor, wirkte aber auch in Quartetten mit und trat als Solist und Mitglied des Pilgerchores im französischen Lourdes auf. Der Trierischen Liedertafel trat er 1956 bei, und ans Aufhören denkt er noch lange nicht: "Ich bleib den alten Göttern treu. Singen war und ist mein Leben!"Auf eine ansehnliche Karriere kann auch Helmuth Müller zurückblicken; seit nun 60 Jahren begleitet seine Bassstimme die Trierische Liedertafel. Auch Müller sang parallel beispielsweise im Treveris-Quartett. Neben der Freude am Singen beeindruckte ihn dabei auch die Exklusivität des Chores. "Zu meinem Eintritt war das noch ein sehr vornehmer Verein", erinnert er sich, "man brauchte zwei Paten, um überhaupt aufgenommen zu werden."