Ein lebendiger Einblick in die Arbeit von Waldorf & Co.

Ein lebendiger Einblick in die Arbeit von Waldorf & Co.

Für die Länder Rheinland-Pfalz und das Saarland hat in den Viehmarktthermen in Trier der erste Tag der Freien Schulen stattgefunden. Montessori, Waldorf & Co. präsentierten einen Ausschnitt aus ihrem Unterrichtsangebot.

Trier. Die Freien Schulen werden oft als Randerscheinung angesehen. Dagegen wehren sie sich: Sie seien nicht selten der Motor, der neue Lernformen erprobt, die dann später von staatlichen Schulen integriert werden. Durch den ersten bundesweiten Tag der Freien Schulen, der für Rheinland-Pfalz und das Saarland in Trier veranstaltet wurde, sollte das der Öffentlichkeit bewusstgemacht werden. Zudem sollte die Vielfalt des freien Schulwesens über die Grenzen der Bundesländer hinweg gemeinsam sichtbarer werden. In Rheinland-Pfalz hatten sich der Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV), der Montessori-Landesverband, der Verband Deutscher Privatschulen Rheinland-Pfalz/Saarland (VDP) und die Arbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen Rheinland-Pfalz, Saarland und Luxemburg zusammengeschlossen, um die Arbeit der Freien Schulträger in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Gleich nach der erfolgreichen Premiere wurde beschlossen, diesen Tag jährlich in einer anderen Stadt stattfinden zu lassen.
In den Viehmarktthermen gab's ein buntes Programm, bei dem Schüler Freier Schulen einen lebendigen Einblick in die Arbeit dieser Schulen gaben. Hinzu kamen Infostände der beteiligten Verbände. Den Auftakt machte das Oberstufenorchester der Waldorfschule Saarbrücken. Zudem gab es Beiträge der Schulen Landau (Montessori), Mainz (Waldorf), der Porta-Nigra Schule Trier (DPWV), Trier (Waldorf) und Otterberg (Waldorf). Kinder der Montessorischulen Landau waren zudem in der Fußgängerzone mit Pantomimen aufgetreten.
Außerdem gab es kurze inhaltliche Beiträge des DPWV (Reinhold Spitzley) und durch den VDP (Landesgeschäftsführerin Kirsten Käss) zur Rolle der Freien Träger. Käss sagte: "Unter fehlender Bildung leiden nicht nur die betroffenen jungen Menschen, auch die Gesellschaft trägt schwer an Konsequenzen und Folgekosten unzureichender Bildung." red

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