Ein Platz für Samtpfoten

Es gibt viele Tiere, die ein neues Zuhause suchen, weil ihre Frauchen oder Herrchen sie nicht mehr behalten können oder wollen. Diese Vierbeiner leben in einem Tierheim. Leseratte Lucky möchte wissen, wie es ihnen dort geht, und hat das Eifeltierheim in Altrich bei Wittlich besucht.

Altrich. Als Lucky das Eifeltierheim in Altrich bei Wittlich betritt, ist er schon ein wenig aufgeregt. Denn dort trifft er ganz viele Katzen. Hunde gibt es dort nicht, weil das Gebell die Nachbarn stören würde. Aber mehr als 50 Stubentiger wohnen dort. Als erstes trifft Lucky den Tierheimkater Knut. Weil er taub ist und nichts hören kann, darf er auch nicht nach draußen. Denn an einer Straße könnte er die Autos nicht hören und das wäre gefährlich.

Der Tierheim-Chef kennt die Namen aller Katzen



Rainer Kordel ist der Chef vom Tierheim. Er kümmert sich um alles und kennt die Namen und die Eigenschaften von allen Katzen hier. Rainer Kordel ist immer dann froh, wenn er Menschen findet, die Katzen mögen und ein Tier bei sich aufnehmen wollen. Manche Katzen sind sehr schüchtern. Die haben am Anfang ganz viel Angst und möchten sich eigentlich immer verstecken. Da ist es gut, wenn es Tierfreunde gibt, die ganz viel Geduld haben. Wenn sich so ein Stubentiger erst mal an seine neue Umgebung und die Menschen gewöhnt hat, möchte er gerne stundenlang gekrault werden und dabei wohlig schnurren.

Lucky darf im Tierheim überall herumlaufen und schaut sich alle Zimmer an. In manchen Zimmern gibt es kleinere Unterteilungen. Da sitzen zum Beispiel ganz kleine Kätzchen, die richtig niedlich sind. Andere müssen alleine sein, weil sie krank sind und andere anstecken könnten. Manche sind auch zusammen in einem Raum untergebracht und dürfen auch nach draußen und im Gras herumtoben.

Viele Helfer und viele Spenden für Tierheimkinder



Lucky begegnet auch ganz vielen anderen Leuten. Die sorgen dafür, dass alle Tiere gut versorgt sind und alles sauber ist. Das ist richtig viel Arbeit, und Rainer Kordel ist froh, dass es viele Leute gibt, die hier arbeiten möchten, ohne dass sie dafür Geld bekommen. Und er freut sich auch, wenn es Leute gibt, die freiwillig etwas von ihrem Geld abgeben, denn sonst könnte er für all die Vierbeiner kein Futter kaufen und sie nicht zum Tierarzt bringen.

Lucky ist ziemlich beeindruckt, als er das Tierheim wieder verlässt. Den Katzen hier geht es gut. Aber noch besser würde es ihnen gehen, wenn sie ein liebevolles und gemütliches Zuhause finden würden.