Ein Prunkstück für alle

Etwa 450 000 Euro sind in den öffentlich zugänglichen Park von Kloster Machern investiert worden. Das Gelände soll auch für Veranstaltungen, zum Beispiel Weinfeste und Ausstellungen, genutzt werden.

Bernkastel-Kues. (cb) Die Dimensionen des neuen Klostergartens sind erkennbar. Immerhin ist das Gelände zwischen Kloster Machern und der B 53 13 000 Quadratmeter groß. Die Gestaltung erschließt sich dem Betrachter aber noch nicht in Gänze. Wegen der Trockenheit sind beispielsweise die großen Rasenflächen noch eher braun als grün. Deshalb muss Hans-Jürgen Lichter, Vorstand der Hofgut Stift Kloster Machern AG noch mehr erklären als dass er Bäume, Blumen, Sträucher und Rasen zeigen kann. Es wird verschiedene Themenbereiche geben (Rosengarten, Kräutergarten, heimische Obstbäume, bepflanzte Mauer etc.). Sichtbar sind aber schon zwei Brunnen, ein Spielplatz, ein kleiner Bachlauf und diverse Skulpturen. Das ganze Areal ist von Wegen durchzogen. Das Gelände, das in siebenmonatiger Bauzeit entstand, wird am heutigen Freitag um 11 Uhr durch Wirtschaftsstaatsseketär Siegfried Englert eingeweiht. Durch seine Präsens wird deutlich, dass der Park eine öffentliche Dimension hat. Es handelt sich um ein öffentlich zugängliches Gelände. Bevor die Bauarbeiten begannen, hatte die Hofgut Stift Kloster Machern AG in Mainz um Zuschüsse nachgefragt. Sie konnten aber nur bewilligt werden, weil die Verbandsgemeinde als Träger auftritt. Die ursprüngliche Bausumme belief sich auf 400 000 Euro. 60 Prozent davon kommen vom Land, 40 Prozent von der Stiftung, die dieses Geld an die VG weiter leitete.Im Gegenzug verpflichtet sich das Hofgut, alle Pflege und Unterhaltungsarbeiten zu übernehmen. Der Park muss zudem 20 Jahre lang der Öffentlichkeit zugänglich sein.