Ein Schnellboot auf der Mosel könnte eine Lösung für Trier sein

Ihre Meinung : Ein Schnellboot auf der Mosel könnte eine Lösung für Trier sein

Verkehr

Zum Bericht „Radland-Pfalz bleibt ein ferner Wunsch“ (TV vom 18. April):

Der Artikel und die Stellungnahme des Verkehrsexperten Heiner Monheim haben eine ganze Reihe von Fragen bei mir aufgeworfen. Fahrradwege in der Stadt mit Radstationen und Fahrradtrassen von Konz nach Schweich sind nur Teilaspekte. Wenn es schon ein Problem gab, einen Radweg von Trier-Ruwer nach Trier durch die Loebstraße zu planen, dann gute Nacht.

Wenn ich mir beim Gang durch die Fußgängerzone innerhalb von zehn Minuten zehn Radfahrer im oft gefährlichen Tempo ansehen muss, frage ich mich schon, was da von einem Konzept übrigbleibt.

Ein Verkehrskonzept müsste das Ziel haben, den individuellen Autoverkehr in der Innenstadt zu minimieren. Natürlich verdient die Stadt an den Parkhäusern. Die Luxemburger, auf die wir ja angewiesen sind, werden kaum mit Bahn, Bus oder gar Fahrrad in Trier einkaufen.Ich kann auch der sogenannten Bahn-Westtrasse nichts abgewinnen, nicht ohne ausreichende Parkplätze und günstigere Bustickets.

Mir kam der Gedanke, warum Trier nicht die Mosel als Verkehrsweg nutzen könnte. Andere Städte wie Köln, Koblenz und so weiter nutzen ihren Fluss. Stadt am Fluss war für Trier schon immer ein stiefmütterlich behandeltes Thema. Ein Schnellboot, zumindest zwischen den Schleusen, verursacht keinen Verkehrsstau, ist umweltfreundlich, möglicherweise mit Gas- oder Solarantrieb.

Auf geht’s, Investoren oder Start-ups, nachdenken, liebe Verkehrsplaner.

Hans Frommer, Trier

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