Ein tägliches Ja zum Leben

Gisela Rösch hat ihren zweiten Roman "Panikattacken - der Nebel in meinem Kopf" veröffentlicht. Darin verarbeitet die Autorin aus Wasserliesch ihre Krankheit und möchte Menschen aufrütteln, schon bei ersten Anzeichen genau hinzuschauen.

Trier/Wasserliesch. Sie wurde geschlagen und betrogen von ihren Ehemännern, konnte den Krebs besiegen: Autorin Gisela Rösch (52) hat diese Erlebnisse in ihrem Erstlingswerk "Zugfahrt" niedergeschrieben (der TV berichtete am 28. Dezember 2013 und 20. August 2014). Auch ihr zweiter Roman "Panikattacken - der Nebel in meinem Kopf" ist autobiografisch. Ziel des Buches ist es, die Auswirkungen von Burnouts darzulegen, sagt Rösch im Gespräch mit dem Trierischen Volksfreund: "Ich hatte die Kontrolle über meinen Körper verloren - hing wie eine Marionette an Fäden, die ich nicht steuern konnte." Sie habe nichts mehr gesehen, keinen Muskel mehr bewegen können. Größter Stress sei der andauernde Druck gewesen, die Schwäche zu verbergen.
Heute akzeptiert Rösch ihre Krankheit - vor allem durch ihre Bücher. Sie brauche zwar noch Medikamente, stehe aber wieder voll in Beruf und Leben.
"Mir ist wichtig, dass Menschen auf Depressionen und Panikattacken aufmerksam werden. Erste Anzeichen sind von außen deutlich zu erkennen", erklärt Rösch. Daher sei ihr wichtig, sich täglich neu fürs Leben zu motivieren.
"Panikattacken - der Nebel in meinem Kopf" ist im Buchhandel und im Internet zum Preis von 18,80 Euro erhältlich. beh