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Ein Tag nur für die Nachbarn

Ein Tag nur für die Nachbarn

TRIER. Aus Luxemburg zieht es das ganze Jahr über viele Kunden nach Trier zum Einkaufen. Für die City-Initiative Trier war dies der Grund, einen "Tag der Luxemburger" zu veranstalten, an dem neben dem Kommerz auch die Kultur nicht zu kurz kam.

Den Eingang ihres Geschenkeladens in der Palaststraße hat Sabine Steinmeier in den Luxemburger Nationalfarben geschmückt, um Gäste aus dem Nachbarland willkommen zu heißen. Roland Winandy aus Vianden ist einer von ihnen und hat sich für eine Petroleumleuchte entschieden. Sabine Steinmeier packt die Lampe in eine Tüte und legt noch ein kleines Präsent dazu. Als "eine Geste, die unsere Wertschätzung für Luxemburg ausdrücken soll", beschreibt Karin Kaltenkirchen,Vorsitzende der City-Initiative Trier, den "Tag der Luxemburger", der am Samstag seine erste Auflage erlebte. Schirmherr Helmut Schröer zog am Ende seiner Amtszeit als Oberbürgermeister Bilanz: "Wie sich das Verhältnis zu Luxemburg entwickelt hat, ist das Wichtigste, was gelungen ist." Dabei gehe es nicht allein um wirtschaftliche Kontakte, sondern auch um gemeinsame Aktivitäten auf kultureller, politischer und sportlicher Ebene. Der Tag war daher auch mehr als eine Verkaufsveranstaltung. Künstler aus dem Großherzogtum und aus Trier, Spiele für Kinder und Imbissstände mit Spezialitäten der Region machten das bunte Rahmenprogramm aus. Karin Kaltenkirchen würde sich zwar freuen, wenn sich noch mehr Geschäfte an der City-Initiative beteiligten, zog aber dennoch ein positives Fazit dieser Premiere: "Alle unsere Mitgliedsbetriebe haben mitgemacht, und auch bei den Kunden kam die Aktion gut an." Dass viele seiner Landsleute immer wieder gerne nach Trier kommen, betont Roland Winandy. Während er mit seinen Einkaufstüten den Laden verlässt, sagt er: "Eigentlich ist hier jeder Samstag ein Luxemburger-Tag."