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Ein weiterer Todesfall aus dem Landkreis

Gesundheit : Ein weiterer Todesfall aus dem Landkreis

Die Inzidenzen sind gefallen: Sie liegen in der Stadt Trier bei 59,2 und in Trier-Saarburg bei 51,5.

(red) Ein älterer Patient aus dem Landkreis Trier-Saarburg ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit sind bisher insgesamt 90 Menschen aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes gestorben, nunmehr 71 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 19 aus der Stadt Trier.

Am Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 15 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, davon zehn aus der Stadt Trier und fünf aus dem Landkreis.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Trier bei 59,2 (Vortag: 71,7) und im Landkreis bei 51,5 (Vortag: 68,3) Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100 000 Einwohnern und damit nahe an dem Schwellenwert von 50 pro 100 000.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 343 – 15 weniger als am Vortag. Diese verteilen sich wie folgt: 209 im Landkreis und 134 in der Stadt Trier.

Die Zahl der stationär behandelten Patienten ist – auch infolge der Todesfälle der vergangenen Tage und Wochen – weiter gesunken und beträgt nun 28 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt Trier. 19 Patienten werden im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier behandelt, vier im Kreiskrankenhaus Saarburg und fünf im St. Josef Krankenhaus Hermeskeil.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt auf 4181 (1571 in der Stadt Trier und 2610 im Landkreis Trier-Saarburg).

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden: VG Hermeskeil: 476, VG Konz: 654, VG Ruwer: 198, VG Saarburg-Kell: 654, VG Schweich: 344, VG Trier-Land: 284.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Das Gesundheitsamt verweist Bürger zudem auf die Möglichkeit, mittels der App „Mein Laborergebnis“ das eigene Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken