Einbruch in Landesmuseum Trier: Täter wollten vermutlich Goldschatz rauben

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Die Einbrecher, die in der Nacht zum Dienstag in das Rheinische Landesmuseum in Trier eingestiegen sind, hatten es laut Polizei offenbar auf den Goldschatz des Museums abgesehen.

Mehr als 2600 Münzen mit einem Gesamtgewicht von 18,5 Kilogramm: Der weltweit größte römische Goldmünzenschatz lagert im Rheinischen Landesmuseum Trier.

Auf diesen wertvollen Schatz hatten es – nach den ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier – offenbar die Unbekannten abgesehen, die in der Nacht zum Dienstag gegen 3.45 Uhr in das Museum an der Weimarer Allee in Trier eingestiegen sind. Dass die Täter tatsächlich Beute machten, davon ist laut einer Pressemitteilung der Polizei von 16.07 Uhr allerdings nicht auszugehen.

Die Ermittler gehen zurzeit davon aus, dass vermutlich zwei Täter zielgerichtet über das Gerüst an der Außenfassade einbrachen. Dort hätten sie den im sogenannten Münzkabinett ausgestellten Trierer Goldschatz stehlen wollen. Dazu brachen sie die Tür zum Münzkabinett auf und versuchten, mit brachialer Gewalt den Glaskubus über dem Goldschatz zu zertrümmern. Die Täter seien dabei allerdings an der Sicherheitsausrüstung des Kubus gescheitert.

Vermutlich aufgrund der schnellen Alarmierung der Polizei – die Alarmanlage des Museums hatte ausgelöst und ein Zeuge die Polizei über verdächtige Geräusche informiert – verschwanden die Täter durch einen Fluchtausgang in Richtung des angrenzenden Palastgarten.

Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf mehrere Tausend Euro. Das Museum, das am Dienstag für Besucher gesperrt war, ist ab morgen wieder geöffnet, teilt die Polizei mit.

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