Eine Baustelle geht, drei rücken nach

Eine Baustelle geht, drei rücken nach

TRIER. "Freie Fahrt", heißt es ab heute wieder am Trierer Pacelliufer. Doch die staufreie Zeit dürfte nicht allzu lange währen: Für die zweite Novemberwoche kündigen die Stadtwerke Sperrungen auf der Südallee und am Barbara-Ufer an.

Auch, wenn sich viele gewundert haben: Dass die Auffahrt auf die Konrad-Adenauer-Brücke während der Asphaltarbeiten am Pacelliufer von der Uferstraße aus gesperrt werde, war nach Ansicht des städtischen Presseamtes klar. Auch wenn die Konrad-Adenauer-Brücke in der voran gegangenen Pressemitteilung mit keinem Wort erwähnt gewesen ist. Der Hinweis, dass die Uferstraße in Richtung Konz ab dem Wasserschifffahrtsamt voll gesperrt würde (der TV berichtete), hätte die Brückenauffahrt eingeschlossen, argumentiert Pressesprecher Ralf Frühauf.Obwohl an der Auffahrt nicht gearbeitet worden sei, habe diese aus Sicherheitsgründen gesperrt werden müssen. "Die Trennung der Fahrspuren in Fahrtrichtung Konz (Überleitung in die Gegenfahrbahn) und in die Fahrspur Auffahrt Konrad-Adenauer-Brücke hätte zu abrupten Fahrspurwechseln führen können, die ein erhöhtes Unfallrisiko mit sich gebracht hätten", sagt Frühauf. Nicht zu vermeiden gewesen sei auch die Gleichzeitigkeit der Baustellen in der Kaiserstraße und am Moselufer. Schließlich dauern die Kaiserstraßen-Bauarbeiten bis in die dritte Dezemberwoche, und die Arbeiten am Pacelliufer hätten nicht in den Winter verlegt werden können. Ein Absprachefehler sei das nicht. "Wir haben die Uferstraße extra in den Herbstferien erneuert und die Vollsperrung aufs Wochenende verlegt."

In der zweiten November-Woche droht neues Ungemach: Die Stadtwerke Trier (SWT) erneuern die Rohranschlüsse am Georg-Schmitt-Platz . Weil dazu in der Mitte des Barbara-Ufers die Straße aufgerissen werden muss, planen die SWT die Sperrung des Straßenabschnitts und eine Umleitung: Für rund 14 Tage soll die Strecke zwischen Martinskloster und Lindenstraße in Fahrtrichtung Trier-Nord voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über Ausonisusstraße, Friedrich-Ebert-Allee und Lindenstraße umgeleitet. Die Linksabbiegespur auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke soll nicht gesperrt werden.

Bis in die Weihnachtswoche hinein wird sich der Verkehr in der Kaiserstraße stauen. Nach Auskünften der SWT laufen die Kanalarbeiten dort trotz des Regenwetters plangerecht. Zur Zeit werden Rohre von der Neustraße in Richtung Hindenburgstraße verlegt. Das macht die einspurige Verkehrsführung zwischen Weberbach und Synagoge notwendig.

Eng wird es um den 6. November herum auch in der Südallee : Zwischen dem Ärztehaus gegenüber der Einmündung Hindenburgstraße und dem Hotel Deutscher Hof verlegen die SWT neue Rohre. Weil die neuen in die alten Rohre hineingeschoben werden können, wird die Straße nur teilweise aufgebrochen. An diesen Stellen wird der Verkehr einspurig vorbei geführt.

Gesperrt ist zurzeit auch die Einmündung der Straße Im Speyer auf die Eisenbahnstraße in Trier-Euren. Zur Zeit arbeiten dort noch die SWT, danach übernimmt die Stadt, die die Eurener Straße zwischen Eisenbahnstraße und Pi-Park-Zufahrt ausbauen will. Der Verkehr während der Arbeiten dort "beruhigt" fließen.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie uns. Ihre Zuschrift sollte maximal 30 Zeilen à 30 Anschläge lang sein und bis heute, 14 Uhr, vorliegen. Fax: 7199439; E-Mail: echo@volksfreund.de

Mehr von Volksfreund