1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Eine Malmaschine, roter Kaviar und Pellkartoffeln

Eine Malmaschine, roter Kaviar und Pellkartoffeln

Damit das erste Dorffest auch gut gelingt, haben alle Bekonder Ortsvereine mitgeholfen. Ob Sportverein, Jugendtreff oder Gemischter Chor: Sie alle haben sich engagiert und gemeinsam ein umfangreiches und spannendes Programm für jedes Alter aufgestellt.

Bekond. "Das Neubaugebiet ist groß geworden und mit diesem Fest wollen wir die Menschen in Bekond einander näherbringen", verrät der Ortsbürgermeister Paul Reh das Konzept. Und dass es den Menschen auf einem Dorffest leicht fällt, aufeinander zuzugehen, das kann man am Spezialitätenstand einer russischen Familie, die seit fünf Jahren in Bekond lebt, erfahren. Ewa Kruczek-Steiger, eine im Neubaugebiet lebende Polin geht an den Stand der Russin Antonina Daskovski und sagt: "Ich wollte nur mal Hallo sagen, ich wohne ganz in der Nähe von Ihnen ..." So sind die beiden Frauen miteinander ins Gespräch gekommen und natürlich werden auch die russischen Spezialitäten, wie Weißbrot mit rotem Kaviar und Wodka mit Gurke präsentiert. "Den haben gestern Abend schon viele ältere Bekonder probiert und zum Wodka wird bei uns immer eine Gurke gereicht", verrät Antonina Daskovski.
Neben russischen, französischen und natürlich Bekonder Spezialitäten, wie Pellkartoffeln aus dem riesigen Krumperndämper gab es viele Darbietungen von Musikvereinen und Chören. Für Bewegungsfreudige organisierte der örtliche Sportverein eine Wanderung zum Thörnischer Ritsch. "30 Bekonder kamen mit", erzählt Paul Reh, nebenbei auch Wanderführer. Eine Mountainbike-Tour und ein Boule-Turnier wurden ausgerichtet.
Für die Jüngsten gab es Eselstreicheln, Spiele im Kindergarten und die erstaunliche Malmaschine von Horst Mertes zu erkunden. Die neunjährige Melissa Kloft hat sich gleich vier bunte Bilder hergestellt. Und was hat es mit der Wagenladung Sand am Bürgerhaus auf sich? Na, die brauchten die Teenager für ihre Bekonder Beachparty am Samstagabend. sj