Eine Schnittwunde und eine Prellung

Eine Schnittwunde und eine Prellung

KENN. (hwg) Aller guten Dinge sind drei – unter diesem Motto stand das Fest der Freiwilligen Feuerwehr Kenn. Gefeiert wurden 75 Jahre Feuerwehr, fünf Jahre Jugendfeuerwehr und das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für Johann Hilsamer, das ihm der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch verlieh.

Für Hilsamer kam die Ehrung vollkommen überraschend. Er wunderte sich schon ein wenig, als kurz nach dem musikalischen Frühschoppen nicht nur Kenns Bürgermeister Bernhard Nink und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Schweich Bertold Biwer ans Podium traten, sondern auch noch der Wehrführer der VG Schweich, Willi Thul, Kreisfeuerwehrinspektor Ortwin Neuschwander und der Kommandant der Kenner Feuerwehr, Michael Birkel. Spätestens als Bertold Biwer eine Urkunde mit dem Landeswappen und den Orden präsentierte, dämmerte ihm, dass sein langjähriger Einsatz für die Wehr von höchster Stelle honoriert werden würde. Einmütig betonten die Redner - auch im Namen von Innenminister Karl Peter Bruch - die Feuerwehr-Verdienste von Hilsamer. Hilsamer ist seit 35 Jahren aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kenn und wurde 1986 zum Wehrführer ernannt, bis er in diesem Jahr die Geschicke an Michael Birkel übertrug. "Eine Schnittwunde und eine Prellung in den ganzen 20 Jahren mit dir als Wehrführer. Wenn das keine gute Bilanz ist", stellte Birkel heraus. Heute zählt die Freiwillige Feuerwehr Kenn 38 Erwachsene, die seit fünf Jahren bestehende Jugendfeuerwehr weitere 13 Jugendliche, darunter ein Mädchen. "Das ist meine Tochter", schmunzelte Birkel, der 2007 selber etwas zum Feiern hat - 25 Jahre bei der Feuerwehr Kenn.