"Eine tolle Gemeinschaft"

WEISMARK/FEYEN. Ansprechende Unterhaltung wurde bei der 23. Auflage des Straßenfestes "Am Bildstock" den vielen Gästen geboten. Aber auch kulinarisch war die Benefiz-Veranstaltung wiederum einen Besuch wert.

Zu sagen, Petrus ist ein Trierer, wäre zu kurz geschossen. "Petrus muss ein Bildstocker sein", ist Willi Lenz, Chef-Organisator des beliebten Benefiz-Festes Am Bildstock, überzeugt. Trotz gar nicht guter Vorzeichen in der vorigen Woche klappte es am vergangenen Samstag und Sonntag bestens mit den äußeren Bedingungen. Vom Trierer Stadtoberhaupt weiß man, dass Helmut Schröer den Trierer Stadtpatron auf dem Hauptmarkt vor dem Altstadtfest mit Blumen erfreut. "Oft funktioniert es mit dem Wetter, aber nicht immer", meint Willi Lenz. Ein "Stubbi" für den Stadtpatron

"Wir Bildstocker machen das anders: Bei unserem Fest stellen wir Petrus ein ‚Stubbi' hin. Dadurch haben wir immer Wetter-Glück", sagt Willi Lenz grinsend "und sind doch Wolken da, reichen wir die mit langen Stangen nach Heiligkreuz durch." Ziemlich einmalig für Trier dürfte das Konzept des Festes sein: Speisen und Getränke orientieren sich stets an einer bestimmten Region. Diesmal war die Vulkaneifel an der Reihe mit allerlei regionaltypischen Spezialitäten. Der Eifeler Kartoffelkäs war in "Null-Komma-Nix" weg. Nicht viel anders erging es dem regionaltypischen Spießbraten oder dem urigen Schinken mit an Ort und Stelle frisch gebackenem Bierbrot. Dazu kam ein süffiges Bier aus der Vulkanbrauerei Mendig gerade recht. Für die Unterhaltung der Kleinen sorgten Eltern der Kinder des Kindergartens "Forum Feyen" mit allerlei Spielmöglichkeiten. Dorthin fließt auch der Erlös aus dem Fest. Den musikalischen Part bestritten die Feyener Band "The Fools", der Musikverein Feyen und zum Kehraus Daniel Knopp und Freunde (alle verzichteten auf eine Gage). Spontan-Besuch kam aus Burgund, von Ives Gaudilatt mit Anhang. Sie trugen ebenfalls zum Gelingen des Festes bei. Knapp 50 Helferinnen und Helfer sorgten sich um das Wohl der Gäste und die Nachbarn hatten Verständnis, dass es später wurde, bis alle heimgingen. Willi Lenz: "Wir haben wirklich eine tolle Gemeinschaft." Die ging sogar soweit, dass Stefan Pütz damit einverstanden war, einen größeren Strauch auf seinem Grundstück umzusägen, um benötigten Platz für ein Zelt zu schaffen.

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