Eingeklemmt im brennenden Wald
Ein Sirenenalarm mitten im Kirmestreiben erregte die Gemüter der vielen Gäste in Butzweiler - aber nur für kurze Zeit. Wie ein Lauffeuer machte eine Meldung schnell die Runde, dass es sich um die Jahres-Abschluss-Übung der Feuerwehren Butzweiler, Newel, Beßlich, Lorich und Aach handelte.
Newel-Butzweiler. (pem) An einem trüben Herbsttag beschließt ein Waldarbeiter, einen Baum zu fällen. Während er beginnt, bemerkt er das aufkommende Gewitter nicht.
Oberhalb des Hanges spielen mehrere Kinder im Gefahrenbereich der Fällarbeiten. Trotz vorschriftsmäßiger Warnung des Waldarbeiters (Signal "Baum fällt") entfernen die Kinder sich nicht. Tragischerweise kommt ein Kind unter den fallenden Baum, seine beiden Spielkameraden laufen, unter Schock stehend, orientierungslos in den nahen Wald.
Während dieser Ereignisse liegt der Unglücksort im Zentrum des Gewitters. Durch einen Blitzeinschlag entzündet sich das Unterholz. Die Kinder verstecken sich aus Angst vor der aufkommenden Gefahr, wobei eines der Kinder eine Rauchgas-Vergiftung erleidet.
Auf den ersten Blick sicherlich keine leichte Aufgabe für die fünf Feuerwehren, die bei ihrer Jahres-Abschluss-Übung Hand in Hand um die "Leben" der Kinder kämpften. Am Ende wurden alle gerettet. Die Feuerwehrleute und Helfer des unterstützenden DRK konnten sich getrost selbst auf die Schulter klopfen - es war eine durchweg gelungene Übung.
Bei der Abschlussbesprechnung stellte der Feuerwehrchef der Verbandsgemeinde Trier-Land, Bürgermeister Wolfgang Reiland, fest, "dass unsere Feuerwehren gut aufgestellt sind und der Ausbildungsstand ausgezeichnet ist. Ich hoffe, ihr kommt stets gesund wieder von euren Einsätzen zurück."