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Einige Kirmesbuden statt großer Allerheiligenmesse in Trier

Freizeit : Einige Kirmesbuden statt großer Allerheiligenmesse in Trier

Corona macht’s (un)möglich: Von den traditionellen Trierer Herbstveranstaltungen wie Allerheiligenmesse und Mantelsonntag sind nur noch ein paar über die Trierer City verstreute Kirmesbuden übriggeblieben.

Doch der Reihe nach: Die Allerheiligenmesse auf dem Viehmarkt wäre Voraussetzung für den Mantelsonntag gewesen, denn verkaufsoffene Sonntage müssen stets mit einem konkreten Anlass, einer Veranstaltung verknüpft sein. Da aber ein großes Kirmestreiben wegen Corona untersagt ist, musste als Anlass für den Mantelsonntag ein Ersatz her.

Bei der Stadt war man findig und kreierte die „Kinder- und Familientage in der City“. Im Rahmen dieser Veranstaltung ermöglicht es die Stadt den Kirmesunternehmern, ihre Buden und Fahrgeschäfte vom 24. Oktober bis 8. November verteilt über die Innenstadt aufzustellen. Dies ist nach einer Landesverordnung erlaubt. Damit war der Anlass für den ursprünglich gestern, 25. Oktober, geplanten verkaufsoffenen Sonntag geschaffen. Doch wegen deutlich steigender Corona-Zahlen wurde der Mantelsonntag vor einigen Tagen abgesagt.

Zurück blieben nur einige Buden und Fahrgeschäfte, etwa auf dem Hauptmarkt oder Domfreihof. Und die von der City-Initiative Trier gecharterten Stadtwerke-Busse für einen kostenlosen Park+Ride- Service konnten am Sonntag auch im Depot bleiben.

Für den 41. Trierer Weihnachtsmarkt vom 20. November bis 22. Dezember planen die Veranstalter bisher ebenfalls mit einer über die Fußgängerzone verteilten Lösung (der TV berichtete) – sofern bis dahin nicht noch größere Einschränkungen nötig werden.