Eispalast und Knusperhäuschen

Eispalast und Knusperhäuschen

Mehr als 550 Besucher des Stadtmuseums haben abgestimmt und zwei Mädchen aus Konz zu den Gewinnern der Kategorie "Kinder" beim Lebkuchenhaus-Wettbewerb gemacht. Wegen der großen Resonanz soll der Wettbewerb in diesem Jahr wieder stattfinden.

Trier/Konz. Vom Eispalast bis zum Hexenhäuschen: 27 Kreationen haben Kinder und Erwachsene - die teils als Duos angetreten waren - beim Lebkuchenhaus-Wettbewerb des Trierer Simeonstift eingereicht. Vom 29. November bis Sonntag, 8. Januar, waren die süßen Werke als Miniaturstadt im Stadtmuseum ausgestellt. Besucher konnten für ihre Favoriten abstimmen.
Als das Stadtmuseum Simeonstift im Dezember zu dem Lebkuchen-Wettstreit aufrief, ließen die Rückmeldungen nicht lange auf sich warten. Kleinkinder, professionelle Architekten, Jugendliche, Senioren bis hin zu Einrichtungen wie dem Demenz-Zentrum oder dem Reha-Zentrum in der Trierer Metternichstraße reichten ihre fantasievollen und detailverliebten Werke ein.
Sieger aus der Region

Walburga Bender aus Trier, die mit ihrem Beitrag „Knusperhäuschen“ den dritten Platz in der Kategorie Erwachsene belegte, nahm die Urkunde gemeinsam mit ihrer Enkelin in Empfang (Bild links). Bastienne (3) aus Riveris gewann mit ihrem „Eispalast de Bastienne“ den zweiten Platz in der Kategorie „Kinder“. Fotos (3): Stadtmuseum. Foto: (h_st )
Foto: (h_st )


,,Die Resonanz hat uns überwältigt", sagt Juliane Kjølsrud, freie Mitarbeiterin am Stadtmuseum und Ideengeberin des Wettbewerbs. ,,Sowohl die Anzahl der Einreichungen als auch das Interesse der Besucher an der Lebkuchenstadt haben unsere Erwartungen übertroffen."
561 Stimmzettel wurden in knapp fünf Wochen Laufzeit abgegeben. Die Sieger wurden am Sonntagnachmittag bei der Preisverleihung gekürt: In der Kinderkategorie können Anna-Lena (12) und Laura-Marie (10) aus Konz sich über den ersten Platz freuen: Das Museum lädt sie und ihre Freundinnen zu einem Nachmittag mit Kinderführung und Bastelworkshop ein.
Bastienne (3) aus Riveris belegte mit ihrem ,,Eispalast de Bastienne" den zweiten Platz bei den Kindern. Der Kindergarten Wiltingen durfte sich mit seinem Weihnachtsmarkt inklusive Marktkreuz aus Lebkuchen über den dritten Platz freuen.
Bei den Erwachsenen bekam das ZAR Reha-Zentrum für sein ,,Weihnachtliches Moselufer" die meisten Stimmen. Den zweiten Platz teilt sich das luxemburgische Architekturbüro a + a, das einen Marx2018-Ausstellungspavillon für das Moselufer entworfen hat, mit dem Koch in Ausbildung Yannick Schöttel, der aus einem traditionellen Lebkuchenrezept einen römischen Wachturm formte.
Den dritten Platz bei den Erwachsenen belegte Walburga Bender aus Trier mit ihrem Knusperhäuschen, die die Urkunde gemeinsam mit ihrer Enkelin in Empfang nahm.
Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen, sowohl von Teilnehmern als auch Besuchern, wird im Advent dieses Jahres eine zweite Auflage des Lebkuchenwettbewerbs stattfinden. red

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