Elektroschocker im Einsatz: Trierer Polizei zieht erste Bilanz

Elektroschocker im Einsatz: Trierer Polizei zieht erste Bilanz

Knapp zwei Monate nach dem Start des landesweiten Pilottests zur Erprobung von Elektroschockwaffen im Streifendienst hat die Trierer Polizei eine erste positive Bilanz gezogen. Seit dem Beginn des Tests am 6. März habe es insgesamt fünf Einsätze gegeben, in denen der sogenannte Taser eingesetzt oder angedroht wurde.

Knapp zwei Monate nach dem Start des landesweiten Pilottests zur Erprobung von Elektroschockwaffen im Streifendienst hat die Trierer Polizei eine erste positive Bilanz gezogen. „Die Waffe hat sich bislang jetzt schon als geeignetes Einsatzmittel bewährt“, sagte der Leiter der Trierer Polizeiinspektion, Ralf Krämer, der Deutschen Presse-Agentur. Seit dem Beginn des Tests am 6. März habe es insgesamt fünf Einsätze gegeben, in denen der sogenannte Taser eingesetzt oder angedroht wurde.

„In einem Fall haben wir getasert, in vier Fällen hat die Androhung ausgereicht“, berichtete Krämer. Die Situationen seien so erfolgreich bewältigt worden: „Das aggressive Gegenüber hat dann mitgewirkt und war kooperativ.“ Einmal habe die Waffe eingesetzt werden müssen: Der Mann habe in einem Imbiss randaliert und konnte von Polizisten wegen starker Gegenwehr nicht festgehalten werden. Nach dem Einsatz des Tasers sei der Mann kooperativ gewesen, sagte Krämer.

Spezialeinheiten der Polizei arbeiten in Rheinland-Pfalz schon länger mit Elektroschockpistolen. Nun sollen Trierer Polizisten ein Jahr lang testen, ob die sogenannten Taser auch im Streifendienst sinnvoll eingesetzt werden können. Die rheinland-pfälzische Landesregierung macht die Einführung von den Ergebnissen des Pilottests abhängig. Taser ist der Name der Herstellerfirma.