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Eli and Friends treten bei Sektgala in Trier auf

Essen und Trinken : Gala am Palais in der Genussstadt an der Mosel bietet Trierer Sekt und „Griechischen Wein“ zugleich (Fotos)

Zum dritten Mal fand die Trierer Sektgala vor der traumhaften Kulisse des Kurfürstlichen Palais statt. Nach zweijähriger Pause genossen die Gäste prickelnden Winzersekt zu melodischen Klängen in entspannter Atmosphäre.

„Eigentlich trinken wir gerne Sekt, aber noch ist es uns zu warm dafür“, sagt Iris, die mit ihren Freundinnen Natascha und Claudia am Freitag kurz nach 18 Uhr in der Nähe der Bühne steht. Sie lauschen der ersten Band von insgesamt elf Live-Acts, die an den vier Tagen zu sehen und zu hören sind. „Das, was ich will, bist Du“, spielen sie gerade, und die drei Freundinnen singen begeistert mit. Auf ihrem Stehtisch befinden sich drei Gläser mit Craft-Beer aus der Brauerei Blesius Garten. „Aber später trinken wir auf jeden Fall noch Sekt“, versichert Natascha. Die drei loben „die Musik und die schöne Atmosphäre – und die superschönen Sektgläser, die nehmen wir später mit nach Hause!“ Doch dazu später mehr.

Noch ist es eine überschaubare Menge an Menschen, die sich vor den Ständen der elf beteiligten Weingüter tummeln und sich die Sekte schmecken lassen. Die Hitze des Tages hat noch nicht nachgelassen. „Griechischer Wein“ ist nicht auf den Getränkekarten zu finden, den performen die Greybeards auf der Bühne, und eine größere Gruppe Männer und Frauen schunkeln gut gelaunt dazu.

Eric Naunheim und Ulli Krugmann haben sich als Veranstalter der Sektgala wie immer ins Zeug gelegt, um das beliebte Event nach zweijähriger Corona-Pause wieder aufleben zu lassen. „Unter tatkräftiger Mithilfe des Ordnungsamts der Stadt Trier“, lobt Naunheim die gute Zusammenarbeit.

An allen vier Tagen ist das Team von Kaudio Eventtechnik für Licht und Beschallung zuständig. Es sorgt dafür, dass Bands wie Wollmann und Brauner oder Eli and Friends, die am Montagabend das musikalische Programm bestreiten, gut in Szene gesetzt werden.

Schirmherr der Sektgala ist Kulturdezernent Markus Nöhl, der in seiner Rede betont, dass in kaum einer anderen Stadt so viel Sekt produziert wird wie in Trier. „Trier ist eine Genussstadt.“ Falco Weiß (ehemaliger Chef de Partie im Waldhotel Sonnora) ist mit seinem Team für die leiblichen Genüsse am Start. Elisabeth und Burkhard aus Feyen sitzen an einem der langen Tische und trinken gerade den „Dichtertraum“ aus dem Gut Avelsbach. Den Preis von zwölf Euro für ein Tellerchen Antipasti finden die beiden zwar ein bisschen hoch. „Aber ansonsten ist alles super hier“, beteuert Elisabeth und fügt hinzu: „Es ist toll, dass die Veranstalter den Mut hatten, die Sektgala wieder aufleben zu lassen.“

Natürlich darf bei einem solchen Event die Trierer Weinkönigin Louisa Kress nicht fehlen. Ausnahmsweise trinkt sie nicht aus dem großen Prinzessinen-Pokal, sondern aus einem vom Trierer Cartoonisten Johannes Kolz in seinem typischen Stil gestalteten Sektglas. Jedes Jahr ziert eine andere Karikatur die Sektgala-Gläser, die man am Eingang für fünf Euro erwirbt und anschließend entweder mit nach Hause nimmt oder wieder abgibt und den Betrag zu Gunsten des Vereins Nestwärme spendet. Bei Fortführung der Veranstaltung in den kommenden Jahren dürfte bei so manchem treuen Sektgala-Gast sicherlich eine schöne Kollektion zusammenkommen. Letzte Gelegenheit zum Genießen und Feiern ist Montag, 15. August.

Auch der Termin für das nächste Jahr steht bereits: Erik Naunheim gibt das Wochenende ab dem 11. August 2023 bekannt.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Sektgala 2022 in Trier