Ende der Bauarbeiten in Fell

Gut ein Jahr lang hat der Ausbau der Weinbergstraße in Fell gedauert. Rund 540 000 Euro wird die Maßnahme die Gemeinde kosten. Am Wochenende müssen Autofahrer noch einmal Rücksicht nehmen: Die Asphaltschicht wird aufgetragen und darf erst ab kommendem Montag befahren werden.

Fell. (kat) Bei hochsommerlichen Temperaturen vollenden Bauarbeiter den Vollausbau der Weinbergstraße: Der Randbereich wird noch gestaltet. und am Wochenende wird der heiße Asphalt vier Zentimeter dick aufgetragen. "Bitte die Straße bis Montag nicht befahren!", appelliert Ortsbürgermeister Rony Sebastiani an die Bürger. Ansonsten könnten Spurrillen entstehen. Am 12. Juli werde die Straße wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

Die Bauarbeiten hatten im Juni 2009 begonnen. Dass der ursprüngliche Plan, im Mai dieses Jahres fertig zu sein, nicht eingehalten werden konnte, "lag an dem harten Winter", sagt Sebastiani. Die Straße wurde während der 13 Monate komplett ausgebaut, rund vierzig Hausanschlüsse wurden erneuert, Bord- und Rinnenanlagen sowie die Gehwege neu gestaltet. Teilweise wurden Abwasserrohre ausgetauscht, neue Wasserleitungen, Strom- und Telefonkabel verlegt, Wasserrückhaltebecken angelegt sowie Straßenbeleuchtungen angebracht.

Auch ist in der Weinbergstraße ein Baugebiet mit sieben Baugrundstücken - davon ist eins in Privatbesitz - erschlossen worden. "Es ist alles gut gelaufen", resümiert Bauleiter Stefan Müller vom Rockenhausener Planungsbüro "IGR". Und die Arbeiter der beiden Firmen, der Arge Wey/Lehnen und Köhler, seien auf verständnisvolle Anwohner gestoßen.

"Lediglich die Schadensregulierung, dort wo ein Bagger gegen eine Mauer gefahren ist, steht noch aus", sagt der Beigeordnete Michael Rohles. Auch Grenzverläufe hätten gut miteinander geklärt werden können.

Die Gesamtmaßnahme kostet die Gemeinde Fell laut Sebastiani rund 540 000 Euro. Ein Teil werde über die wiederkehrenden Beiträge (derzeit 15 Cent pro Quadratmeter), die Grundstückseigentümer in Fell zahlen, finanziert. Einen weiteren Teil, etwa die Erneuerung der Abwasser- und Wasserleitungen, schulterten die Werke. "Genaues kann ich noch nicht sagen, da die Schlussabrechnung noch aussteht", sagt der Ortsbürgermeister. Er geht davon aus, dass die Gemeinde mit den 540 000 Euro angemessen kalkuliert hat.