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Ende der Pluwiger Holperstrecke: Schon im November freie Bahn

Ende der Pluwiger Holperstrecke: Schon im November freie Bahn

Das Ende der Holperstrecke entlang der K 57 ist in Sicht. Die Direktverbindung nach Gusterath und zum Ruwertal wird in den nächsten Tagen asphaltiert und ist dann wieder frei. Bis dahin gilt für Autos eine besondere Verkehrsregelung.

Pluwig. Noch sind Günter Brost und Nils Müller mit den Bauarbeiten an der Gusterather Straße beschäftigt. Die letzten Vorbereitungen für das Auftragen der Asphaltschicht werden die beiden Arbeiter und ihre Kollegen noch einige Tage beschäftigen. Seit Ende August laufen die Arbeiten auf der Gusterather Straße (K 57) mit dem Ziel, die Holperstrecke zu beseitigen. Auf einer Länge von 280 Metern zwischen Trierer Straße (L 143) und der Einmündung Am Herrengarten wurden Stromleitungen neu verlegt, die Fahrbahn und die Gehwege erneuert.
Sonderregelung für Verkehr



Nun steht ein Termin für die Fertigstellung fest. "Sofern bei den anstehenden Arbeiten nichts dazwischenkommt, rechnen wir mit einer Fertigstellung am Freitag, 25. November", sagt Ralf Jakobs vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz in Trier.
Ab dann soll auch der Busverkehr wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen und die reguläre Haltestelle an der Gusterather Straße anfahren. Während der Bauarbeiten mussten Busnutzer auf Umleitungsstrecken ausweichen, und insbesondere Schulkinder waren dadurch einige Minuten länger unterwegs (der TV berichtete).
In der finalen Phase der Ausbauarbeiten gilt für Autofahrer eine Sonderregelung: Von Freitag, 18. November, bis Mittwoch, 23. November, sind wegen der Asphaltarbeiten auf der Gusterather Straße die Auffahrt auf die Landesstraße 143 über den Kirchplatz und über den Rettungsweg an der Straße Auf Steinisch (am alten Sportplatz) möglich. "Ansonsten könnte niemand die Kirche, das Baugebiet Steinisch, den Friedhof und die Sportanlagen erreichen", sagt Wolfgang Annen, Ortsbürgermeister von Pluwig. Die Fahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungswagen müssen während dieses Zeitraums im Ortskern geparkt werden.
"Ich bin mit den Bauarbeiten sehr zufrieden", betont Bürgermeister Annen. Doch er weiß, dass seine Gemeinde teilweise auch unter der Ausbauphase gelitten hat. "Die Betriebe, insbesondere der Supermarkt und die Bäckerei, hatten große Einbußen", sagt der Pluwiger Ortschef. Deswegen sei es gut, dass die Arbeiten früher abgeschlossen würden als ursprünglich geplant. Statt vier Monate hat das Projekt nur drei Monate in Anspruch genommen. Das liegt laut LBM an dem Ausbleiben von unvorhersehbaren Ereignissen. "Außerdem war die Witterung während der Bauzeit sehr günstig, es gab wenige Regentage", erklärt Jakobs.
An den im Vorfeld veranschlagten Gesamtkosten für den Ausbau von rund 202 000 Euro hält der LBM, der für die Planung des Bauprojektes zuständig ist, fest. Den Hauptanteil trägt der LAndkreis Trier-Saarburg mit rund 146 000 Euro. Die Landesförderung dazu beträgt 65 Prozent. Die Ortsgemeinde Pluwig beteiligt sich mit rund 40 000 Euro am Bau, und der Anteil der Verbandsgemeindewerke beträgt rund 16 000 Euro (der TV berichtete).