Endlich wieder draußen spielen

Endlich wieder draußen spielen

Bilderbuchwetter für einen Bilderbuchspielplatz: Das neue Außenspielgelände des Kindergartens Trier-Irsch ist am Samstag offiziell eröffnet worden.

Trier-Irsch. Es war nicht nur für die Kleinen ein tolles Erlebnis, sondern auch für die Erwachsenen. "Du kannst die Schuhe anlassen, denn heute könnt ihr draußen spielen", sagte ein Vater zu seiner Tochter im Foyer des Kindergartens Trier-Irsch.
Kinderparadies für 36 000 Euro


Und wie die Mädchen und Jungen draußen spielen konnten an einem Altweibersommertag, der nicht schöner hätte sein können. So strahlend wie die Sonne, so blitz und blank strahlend präsentierte sich auch das neue Außenspielgelände, auf das die Kinder so lange hatten warten müssen.
So kommen nicht mehr alle Kinder, die sich darauf gefreut hatten, in den Genuss des neuen "Kinder-Gartens": Zu lange hatte es gedauert von der ersten, mit 70 000 Euro noch zu teuren Planung bis zur Fertigstellung.
Mit Gesamtkosten von 36 000 Euro war die Katholische Kirchengemeinde als Träger (Eigenanteil von 16 000 Euro inklusive Zuschüsse von Stadt und Bistum) schließlich zurechtgekommen, dank der Anstrengung vieler, darunter der Förderverein (6000 Euro), Mittel des Ortsbeirates (6200 Euro) und weiterer 8000 Euro der Stadtwerke Trier aus der Aktion "Helden der Region". Ein Antreiber war auch stets Karl-Heinz Klupsch, Ortsvorsteher und Opa, gewesen.
Doch die lange Zeit des Wartens sei an diesem freudigen Tag schnell vergessen, wie Pastor Stefan Dumont bei der Einsegnung bemerkte. Gewinner aller Bemühungen sind die Kinder, die jetzt nach Herzenslust klettern, schaukeln, rutschen und sich frei umherbewegen können in einem wunderschönen Garten und so die Natur pur genießen können.
Spielhaus auf der Wunschliste


Zuvor war das Außengelände jahrelang regelrecht verwildert und zugewachsen gewesen. Erst als 14 Bäume gefällt und Hecken und Sträucher zurückgeschnitten worden waren, entstand die Freifläche, die nun kaum einen Kinderwunsch mehr offen lassen dürfte.
Höchstens zwei, wenn überhaupt: Laut Ingrid Dansauer, Gesamtleiterin der Kita Trier eGmbH, stehen ein Spielhaus und ein Sinnespfad noch ganz oben auf der Wunschliste. Doch beides werde möglicherweise schon im Frühjahr nächsten Jahres in die Tat umgesetzt. Worüber sich auch Vera Wolsfeld, seit Mai neue Kindergartenleiterin in Trier-Irsch, freuen würde.