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Endlich wieder im eigenen Kindergarten

Endlich wieder im eigenen Kindergarten

In Trier-Euren können 60 Kinder nach monatelangen Bauarbeiten wieder zurück in die vertrauten Räume. Der Ortsbeirat diskutiert derweil über den Bau des Globus-Markts.

Trier Die baulichen Mängel im St.-Helena-Kindergarten in Euren sind nun behoben. Nachdem 60 Kinder in den vergangenen Monaten aufgrund der nur langsam voranschreitenden Bauarbeiten jeden Tag in die Räume der Grundschule Olewig ausweichen mussten, hat an diesem Wochenende der Rückzug in das alte Kindergarten-Gebäude in Euren stattgefunden. Mehrere Eltern hatten sich extra freigenommen, um den Umzug zu begleiten und die Räume wieder kindgerecht einzurichten. Seit diesem Dienstag läuft der Betrieb wieder wie gewohnt. Auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern soll in der Niederkircher Straße ein Globus-Markt mit Lebensmittelangebot entstehen.
Dieser stünde allerdings in direkter Konkurrenz zu dem benachbarten Real-Markt. Es ist daher fraglich, ob der Bau eines zusätzlichen Marktes dieser Größe im Sinne des Trierer Einzelhandelskonzeptes ist, heißt es im Ortsbeirat. Die Diskussionen darüber haben im Stadtrat nun begonnen. Ebenso zur Debatte stehen wird bald auch die künftige Nutzung der ehemaligen General-von-Seidel-Kaserne. Mit der voraussichtlichen Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Januar 2018 steht noch offen, welche Verwendung das Gelände im Anschluss finden wird. Fest steht lediglich, dass von dem Gelände auch in Zukunft keine Form von Lärm- oder Geruchsbelästigung ausgehen darf: Auf der anderen Seite der Bahngleise ist ein Neubaugebiet mit vielen kleineren Wohnhäusern angedacht.
Die Abwägungen im Eurener Ortsbeirat über den Standort der neuen Turnhalle, welche vom Land mit vier Millionen Euro gefördert wird, nehmen klarere Züge an. Wahrscheinlich ist ein Neubau der Halle auf der Freifläche zwischen Hart- und Rasenplatz. Die Halle unterhalb des Hartplatzes zu bauen und dafür das dort befindliche Vereinshaus des TUS Euren abzureißen und an anderer Stelle neu zu erbauen, würde ca. 300 000 Euro mehr kosten.