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Energie und Armut: Klimagipfel beleuchtet soziale Aspekte

Energie und Armut: Klimagipfel beleuchtet soziale Aspekte

Energiesparen als soziale Frage: Diesem Thema ist der regionale Klimagipfel der Lokalen Agenda nachgegangen. Die Beteiligten wollen sich als Resultat auf Projektebene enger vernetzen.

Trier. "Energiesparen hat nicht nur eine ökologische Dimension, sondern ist auch eine soziale Frage" — unter dieser Überschrift hat der regionale Klimagipfel gestanden. Er wurde von der Lokalen Agenda Trier in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung organisiert. Rund 40 Interessierte setzten sich zunächst mit den Themen "Energie" und "Armut" auseinander.
Achim Hill von der Energieagentur der Region Trier griff die Relevanz des Themas "gesellschaftlicher Umgang mit Energie" auf und stellte die Auswirkung verschiedener Energieträger auf das Klima dar. Günther Salz von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung widmete sich dem Thema "Armut in Deutschland". Nach diesen grundsätzlichen Überlegungen stellte Hans-Werner Meyer, Leiter des Amts für Soziales und Wohnen Trier, die lokalen Gegebenheiten vor. Wie Stromanbieter das Thema der Energiearmut mit ihren säumigen Kunden verhandeln können, zeigte Thomas Kiewel von den Stadtwerken Trier. Claudia Janssen von der Wohnungsgenossenschaft am Beutelweg (Wogebe) in Trier berichtete aus ihrer Erfahrung. In welchen Bereichen Einsparmöglichkeiten bestehen, listete Manfred Hamm von der Energieagentur Region Trier auf.
In der Verbindung der Vorträge wurde vor allem deutlich, dass die Betroffenen alleine nicht genügend finanzielle Handlungsspielräume haben. Ergebnis der Veranstaltung ist ein geplantes Vernetzungstreffen, bei dem Ansatzpunkte für kooperative Projekte im Mittelpunkt stehen, deren Fokus auf vorbeugenden Maßnahmen liegen soll. red
Einige Vorträge des Klimagipfels sind nachzulesen auf <%LINK auto="true" href="http://www.la21-trier.de" class="more" text="www.la21-trier.de"%>