ENERGIE
Zur Berichterstattung über die Bauarbeiten zur Verlagerung der Bundesstraße 422 im Trierer Stadtteil Ehrang als innerörtliche Umgehung:
Eine Variante der derzeitigen Arbeiten wäre, am unteren Teil des Geländes des sogenannten Wehrt ein Betonrohr schräg gegen den Kylllauf in das natürliche Flussbett zu verlegen. Das Volumen des Rohres müsste dem Bedarf der vorhandenen Tubine angepasst sein. Das am Rohreinlauf vorbeifließende Wasser könnte mit einer im Wasser hängenden Turbine genutzt werden. Dabei wäre eine Fischtreppe unnötig. Die Stromerzeugung wäre zu allen Tageszeiten gegeben und effektiver als Sonne oder Wind. Das Gelände unterhalb der Stauung wäre gut abzutragen und als Teil des geforderten Rückhaltebeckens ortsnah zu nutzen. Das anfallende Erdreich könnte etwas zurückversetzt am Kyllufer als Miniwall aufgeschüttet werden, um auch gegen größere Hochwasser geschützt zu sein. Das Stauwehr am Beginn des Mühlengrabens könnte abgeflacht oder auch zur Stromerzeugung genutzt werden. Der Mühlengraben könnte dann erhöht zugeschüttet als Anliegerparkplatz Verwendung finden. Das Brückchen wäre dann so unnötig wie die Erhöhung des daneben liegenden Straßenstücks. Da aber in der nicht so kurzen Planungszeit niemand auf diese Idee kam, ist nur noch die derzeitige Lösung machbar. Wilfried Gerard, Trier