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Energiegeladenes Handwerker-Treffen

Energiegeladenes Handwerker-Treffen

Schon vor 18 Uhr kommen die ersten Gäste in die Handwerkskammer, viele bleiben bis nach Mitternacht. Seit 31 Jahren zieht es die Besucher am letzten August-Freitag in die Trierer Loebstraße zum "Treffpunkt HWK".

Trier. (cofi) "Mit Energie in die Zukunft" heißt das Motto beim 31. Treffpunkt HWK. Den ganzen Abend und die halbe Nacht bleibt die Handwerkskammer geöffnet und bietet energiegeladene Beschäftigung für Groß und Klein. "Diesen Tag veranstalten wir jedes Jahr. Er ist wichtig für uns, weil Sympathisanten, Freunde und Angehörige des Handwerks in lockerem Rahmen zusammenkommen und sich austauschen können, ohne Zeitdruck und den Blick auf die Uhr", sagt Rudi Müller, Präsident der Handwerkskammer.

450 Menschen hatten ihr Kommen in Begleitung von Familie, Kindern und Partnern angemeldet.

Die Motti werden jedes Jahr neu aufgelegt. Die Römer oder das Neumagener Weinschiff im vergangenen Jahr waren als historische Themen-Vorgaben ebenso Publikums-Magneten wie die aktuelle Situation, etwa die Einführung des Euro, oder in diesem Jahr die Energie-Diskussion. So legt dann auch ein Prominenten-Team, angeführt von OB Klaus Jensen, und baut ein Energiespar-Passivhaus-Modell im Stecksystem mit Energiesparlampe und Solaranlage.

Für eine geringe Gebühr kann jeder an den sieben Spielen teilnehmen, ob Röhrenschießen oder Elektro-Autorparcours. In einem Basar gibt es Handwerkserzeugnisse zu erwerben, zum Materialkostenpreis, vom Schwenkgrill über Gartenmöbel bis zum Kerzenständer. Der Erlös aus allen Aktivitäten und Angeboten kommt in diesem Jahr der Kinderkrebsstation Trier, dem Rollstuhl-Sportclub Trier und der Villa Kunterbunt zugute. Und auch die Kammer-Mitarbeiter stellen ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache, betreuen die Stände, helfen hinter den Kulissen. "Das ist ja für einen guten Zweck, da kann man sich ruhig engagieren. Und der Treffpunkt HWK ist einfach auch für die Mitarbeiter eine schöne Sache", sagen Martina Benzmüller, HWK-Mitarbeiterin in der Abteilung Akademie im Bereich Meisterwesen, und Herbert Martini, dienstältester Metallbaumeister und Ausbilder. Ihre Arbeitsstunden werden ebenfalls in bare Münze umgewandelt und fließen in den Spendentopf.