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Engagement und Kompetenz für Tiere

Engagement und Kompetenz für Tiere

20 Studierende im Bereich Kommunikationsdesign der Hochschule Trier haben sich Gedanken um ein Logo für Tierschutzverein und Tierheim gemacht. Nun sollen TV-Leser abstimmen, welcher Vorschlag genommen wird.

Trier. Ohne ein aussagekräftiges Logo geht heute kaum noch was. Egal, ob es sich dabei um ein Unternehmen oder um einen Tierschutzverein handelt. "Bereits der erste Blick muss deutlich machen, was hinter dem Logo steht", sagt Sonja Müller, Vorsitzende des Tierschutzvereins Trier und Umgebung, ihren Anspruch. Rund 20 Studierende im Bereich Kommunikationsdesign der Hochschule Trier gingen unter der Leitung von Professorin Anna Bulanda-Pantalacci daran, diesen Anspruch in die Wirklichkeit umzusetzen.
Einige Wochen später ist es dann so weit. In der ehemaligen Werkkunstschule am Paulusplatz präsentieren die Zweitsemester Plakate zum Thema sowie Logo-Entwürfe und die damit verbundenen Gedanken. Vizepräsident Andreas Künkler ist beeindruckt. "Ich weiß, dass ich das nicht könnte", sagt er und zollt den jungen Leuten seinen Respekt. Auch Sonja Müller, die im Laufe des Abends gemeinsam mit Vorstandskollegen drei Vorentscheidungen treffen wird, ist mehr als angetan. "Ich bin froh, dass uns die Hochschule mit ihrer Kompetenz derart unterstützt."
Theorie trifft Praxis


Während sich die Tierschützer in aller Ruhe die Entwürfe anschauen, fiebern einige der Studierenden der späteren Entscheidung entgegen. Als Kind wirkte David Schramm aktiv im Naturschutzbund mit. Wie Lena Kern weiß er um die Bedeutung der im Tierheim Trier geleisteten Arbeit. Beide hoffen darauf, diese mit seinen Entwürfen unterstützen zu können. Nicola Kossakowski war von klein an von Katzen umgeben. Zu ihrem Bedauern muss sie in ihrer eigenen Wohnung erstmals auf diese Tiere verzichten. Mit ihrer Arbeit will sie die Tätigkeit der Tierschützer unterstützen. Was ihr aber besonders gefällt: "Es ist toll, dass hier ein reales Projekt im Hintergrund steht, für das wir tätig werden können." Genau darin sieht Vizepräsident Andreas Künkler die Stärke der Hochschule: "Solche Projekte betonen die praxisbezogene Anwendung unserer Tätigkeit."
Wenig später ist es so weit. Bei den Plakaten sei die Entscheidung einfach gewesen, sagt Sonja Müller: "Die werden wir im Laufe der Zeit alle zum Einsatz bringen." Schwieriger sei da schon die Vorentscheidung bei den Logo-Entwürfen gefallen.
Nach intensiver Beratung habe man sich für die Arbeiten von Juliane Adomat, Hannah Kreienbaum, Nicola Kossakowski, Katrin Walter, Selina Hecht und David Schramm entschieden. In der Folge werden diese Arbeiten noch im Trierischen Volksfreund veröffentlicht, wo die Leser dann über das endgültige Logo abstimmen können.